1,5 Millionen mit Spielautomaten Betrug

Um insgesamt 1,5 Millionen Euro soll ein Betrüger den Spielhallenbetreiber Casino Royal erleichtert haben. Die Essener Staatsanwaltschaft hat gegen ihn und mehrere Komplizen nun Anklage erhoben. Das erstaunliche an dem Fall, der Betrüger musste sich nicht etwa irgendwie illegal Zugang zu den Geräten verschaffen, er arbeitete als Sicherheitsbeauftragter für das Glücksspielunternehmen.

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Wenn man etwas als wirklich dreist bezeichnen kann, dann das Vorgehen dieses Sicherheitsbeauftragten. Denn so unverschämt muss man erst einmal sein. Zunächst erschlich er sich den Job in dem Casino Unternehmen oder bekam ihn aufgrund einer falschen Personalauswahl. Und anschließend nutzte er sein Wissen und die Möglichkeiten als Sicherheitsbeauftragter um die Spielautomaten zu manipulieren und gemeinsam mit seinen Komplizen über eine Million Euro zu ergaunern.

So funktionierte der Millionenbetrug

Kopf der Betrügerbande war Ali T aus Gelsenkirchen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor nachdem er zum Sicherheitsdirektor ernannt wurde angefangen zu haben die Geldspielgeräte des Spielotheken Betreibers zu manipulieren. Das war kein Problem schließlich hatte er aus seiner Position heraus direkten Zugang zu den Geräten und auch der Software. So dass es kein Problem war diese zu manipulieren.

Verantwortlich für die Manipulationen der Software war dann der Schwiegersohn. Er ist ein ausgewiesener Computer Fachmann und programmierte die Casino Spiele Software so um, dass sie mit einigen Tricks zu überlisten war. Beim Prozessauftakt gab der Anwalt des IT-Spezialisten noch an, dass mit einem Geständnis zu rechnen ist. Vielleicht kommt dann Licht ins Dunkel wie der Betrug genau funktioniert hat. Klar ist auf jeden Fall, dass anschließend weitere Helfershelfer an den Automaten spielten und anschließend sie um das Geld erleichterten.

Ali T bekannter Experte für Spielautomaten Betrug

Das Interessante an Ali T ist seine umfangreiche Vorgeschichte. Er ist bereits seit 30 Jahren in der Branche aktiv und hat sich auch schon genau so lange mit Betrug an Automatenspielen befasst. Bereits zu Beginn seiner Karriere entdeckte er Möglichkeiten einen Spielautomaten zu knacken und so einen übergroßen Gewinn zu machen. Doch T kassierte nicht nur direkt an den Spielen ab, sondern meistens bot er danach seine Dienste auch den Automatenunternehmen und Spielotheken an und half ihnen die Probleme zu beseitigen.

So konnte er gleich zwei Mal abräumen. Doch anscheinend war ihm das nicht genug. Jetzt wollte er das ganz große Ding drehen. Da taucht aber auch zwangsläufig die Frage auf in wie weit er schon im Vorfeld versucht hat bei anderen Projekten Spielautomaten zu manipulieren und die Beratertätigkeit bei den Unternehmen nur vorgeschoben war, um leichter an Informationen zu kommen. Der folgende Prozess wird vielleicht zumindest ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Klar ist auf jeden Fall, dass Ali T in Zukunft wohl keinen lukrativen Job bei einem Glücksspielanbieter mehr bekommen wird. Die Spielotheken Betreiber und Automatenhersteller tun schließlich alles um ihre Geräte vor Betrug zu schützen und den Spielern ein faires und sicheres Spiel zu bieten.

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