4 Millionen verzockt

Ja wenn man jeden Tag nur mit dem Geld anderer Leute zu tun hat, da kann man schon einmal Lust bekommen einen Teil davon auf das eigene Konto abzuzwacken. So oder so ähnlich hat wohl auch Jens L. gedacht. Der Banker bei der Deutschen Bank soll in den letzten Jahren bis zu 4 Millionen Euro veruntreut haben. Doch veruntreut ist wohl der falsche Begriff, er hat sie nämlich nur in eine andere Bank gebracht.

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Allerdings handelte es sich bei dieser Bank nicht um die Konkurrenz, sondern die Spielbank in Hamburg. In dieser soll der 39-jährige fast jeden Abend gegangen sein. Dort soll es dann richtig zur Sache gegangen sein, denn angeblich gab es Abende an denen L. bis zu 50.000 Euro beim Roulette verzockt hat. Geld das ihm nie gehörte und das nun seinen Kunden fehlt.

Angeklagter gibt Deutsche Bank die Schuld

Das Jens L. offensichtlich Spielsüchtig ist und ein gewaltiges Problem hat ist natürlich offensichtlich. Auch er selbst hat es bereits erkannt und sich in eine Therapie begeben. Allerdings erst nachdem er aufgeflogen, seinen Job verloren und vor Gericht angeklagt wurde. Ob dies nun einfach nur eine Entscheidung ist um eine mildere Strafe zu bekommen, oder er wirklich seine Probleme erkannt hat ist nicht klar. Strafmildernd dürfte sich wohl auch auswirken, dass L. bereit ist ein Geständnis abzulegen.

Doch wie es in ersten Meldungen und Kommentaren seines Anwalts scheint, hat es dieses Geständnis in sich. Denn Jens L. ist der Meinung, dass er aufgrund der Anforderungen der Deutschen Bank an ihre Mitarbeiter in die Spielsucht getrieben wurde. Der Druck ständig irgendwelche Produkte zu verkaufen und die Kunden in die Investitionsmöglichkeiten der Bank zu locken, soll dazu geführt haben, dass der 39-jährige der Spielsucht anheimgefallen ist.

Gewinne wanderten wieder in die Bank

Das L. jedoch nicht darum gespielt hat um wirklich selbst hohe Gewinne abzubekommen und so ein Leben in Luxus auch außerhalb des Casinos führen zu können zeigt sich darin, dass er seine Gewinne vom Roulette nicht etwa eingesteckt hat. Nein er hat sich genommen und wieder zurück gebracht. Also einfach dazu verwendet seinen Betrug zu tarnen.

Ob solch eine Betrügerei auch im online Casino möglich gewesen wäre ist fraglich. Denn dort greifen ganz andere Mechanismen und es wäre auch direkt ersichtlich gewesen, dass L. von den Konten Geld transferiert. Doch wird diese Tatsache wahrscheinlich eh wieder ignoriert und weiterhin behauptet das online Casinos der Hort für Betrug, Geldwäsche und Spielsucht sind. Auch wenn dieses Beispiel das Gegenteil zeigt.

 

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