Aufregung durch Rubbellos

In Linz hatte sich ein Mann überlegt, eines seiner etwas älteren Rubbellose einzulösen – in einem Kiosk in seiner Nähe. Statt der erhofften Gewinnauszahlung erlebte er jedoch eine böse Überraschung; die Mitarbeiterin bezichtigte ihn des Diebstahls. Stefan Szente, ein Herr, der in Linz zu Hause ist, fiel eines seiner alten Lose rein zufällig in die Hände. Bereits vier Jahre zuvor war das Los abgelaufen, auf dem sich ein Gewinn in Höhe von fünf Euro befand. Der 62 Jahre alte Mann ist noch immer aufgelöst und kann kaum verstehen, wie man ihn des Diebstahls verdächtigen konnte. Das Aufsuchen des Kiosks ums Eck wird ihm sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben – ihm, einem unbescholtenen Linzer Bürger, der von besagtem Kiosk einfach so als Betrüger abgestempelt wurde.

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Und so kam es zu dem Zwischenfall in der Linzer Trafik:

Eine Anzugjacke, die Stefan Szente bereits seit längerer Zeit nicht mehr anhatte, brachte ein altes Rubbellos zum Vorschein – genauer gesagt ein Los, das nicht nur fünf Euro Gewinn anzeigte, sondern auch schon vier Jahre alte war. Der Physiotherapeut, der mittlerweile in Pension gegangen ist, dachte sich nichts dabei, als er versuchte, den Schein dennoch einzulösen. Er suchte den nächsten Kiosk ein paar Meter von seiner Wohnung entfernt auf und gab das Los ab. Die Meldung des Geräts, dass es sich um einen Schein einer anderen Serie handelte, nahm er zunächst nicht ernst. Schließlich konnte der Mann nicht ahnen, was ihn im Anschluss erwartete. Die Mitarbeiterin der Trafik zog sich in einen Hinterraum zurück und begann ein Telefonat. Bis zu diesem Zeitpunkt ging Szente davon aus, dass sie bei der Zentrale hinterfragt, ob sie dennoch Geld auszahlen dürfe. Statt des erhofften Mini-Geldsegens erwartete den Rentner jedoch die Polizei, die ihm vorwarf, den Kiosk betrügen zu wollen. Die Mitarbeiterin im Kiosk hatte dies angegeben und bezichtige den Mann als Dieb.

Glück im Unglück

Profis wie die Beamtinnen der Linzer Polizei sind natürlich auf solche Situationen vorbereitet. Statt Szente mitzunehmen, kontaktierten sie schlussendlich die Lottozentrale und fanden heraus, dass es sich bei dem Los lediglich um einen alten Schein handelt, der eben schon seit geraumer Zeit abgelaufen war. Der Mann selbst weiß überhaupt gar nicht, wann er sich dieses Los zugelegt hatte. Möglich wäre es durchaus, dass es bereits seit Jahren in der Jacke verweilte. Auch war ihm unbekannt, dass Lose mit einem Ablaufdatum versehen sind. Verbittert ist er dennoch, denn das Auflaufen der Polizei habe seinen Ruf durchaus geschädigt.

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