Aus für Pokercasinos

Das Jahr beginnt in Österreich nicht nur mit guten Nachrichten, denn Pokercasino-Betreiber müssen sich auf haarige Zeiten einstellen. Schon seit zwei Jahrzehnten streiten sich diese nämlich mit dem Finanz darüber, welche Casinobetriebe erlaubt sind und in welcher Form. Die rechtlichen Streitigkeiten finden nun ein Ende. Bereits am 31.12.2012 lief nämlich die Übergangsfrist für Betriebe dieser Art aus. Schon in Kürze werden weitere Pokercasinos beschlagnahmt. Derzeit laufen die Pokertische, die im Besitz des Peter Zanoni sind, auf Hochtouren. Noch scheint alles recht idyllisch, denn der Unternehmer, dem die Concord Card Casinos angehören, lässt sich nach wie vor nicht aus der Ruhe bringen. Auf dem Spiel stehen 600 Arbeitsplätze an 13 Standorten, denen es bereits in wenigen Wochen an den Kragen gehen könnte. Seit dem Jahresende ist die Übergangsfrist für das Betreiben der Pokercasinos abgelaufen – die Finanz kündigte bereits mehrfach die Beschlagnahmung der Betriebe an. Der Chef der österreichischen Finanzpolizei will weitere Pokercasinos schließen – und das so schnell wie irgend möglich.

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Zanoni gibt bleibt cool

Trotz des bekannten Fristablaufs gibt sich Peter Zanoni weiterhin gelassen. Er teilte mit, dass er den Spielbetrieb auch in Zukunft aufrechterhalten wird. Rechtliche Schritte hat er bereits geplant, sollte die Finanz ihre Drohungen tatsächlich wahr machen und die Beschlagnahmung beginnen. Der Kampf geht in die nächste Runde, denn der Verwaltungssenat hat die Klage gegen die Finanz bereits vorliegen. Schlägt die Behörde zurück und beantragt in den nächsten Wochen die Beschlagnahmung, so muss Zanoni dennoch klein beigeben. Der Grund: selbst ein Einspruch, den er selbstverständlich einreichen kann, würde nichts an der sofortigen Schließung seiner Pokercasinos ändern. Ein Aufschub ist nicht möglich. Wenn man bedenkt, dass der Streit um die Rechte nunmehr 20 Jahre andauert, dann wundert einen wohl kaum, dass beide Seiten auch weiterhin auf Konfrontationskurs gehen. Erst seit kurzer Zeit wird Poker über das in Österreich geltende Glücksspielgesetz reguliert.

Weitere 20 Jahre Streit?

Nach langem Hin und Her scheint es nun so als würde dich die Finanz tatsächlich gegen die Betreiber von Pokercasinos durchsetzen können. Was der Behörde bisweilen nie möglich war, ist nun zum Greifen nahe. Die Leidtragenden sind nicht nur Unternehmer wie Zanoni, sondern auch hunderte Mitarbeiter, die von jetzt auf gleich arbeitslos sein könnten. Peter Zanoni hofft derweil darauf, dass sich die Finanz zunächst ein Urteil beim Höchstgericht einholt, bevor sie weitere Schritte in Richtung Beschlagnahmung geht. Ganz offensichtlich wird der Rechtsstreit zumindest noch eine ganze Weile anhalten, bevor eine endgültige Regelung getroffen wird.

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