Betrug bei online Poker

Wo mit Geld gespielt wird, da gibt es immer wieder auch Betrug. Das kann man nicht verhindern. Maximal eindämmen und versuchen dagegen vorzugehen. Daher haben die verschiedenen online Casinos auch sehr hohe und gute Sicherheitstechnik, die verhindern soll das es einigen Spielern gelingt zu betrügen. Gerade erst wieder ist solch ein Betrugsfall im Bereich online Poker aufgeflogen.

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Opfer wurden Spieler von PokerStars. In Heads-Up Sit-and-Gos sind ihnen immer wieder die Internetverbindungen ausgefallen und sie konnten sich so nicht mehr in ihren Poker- bzw. online Casinos Account einloggen. Als Folge wurden sie herunter geblindet und haben sowohl das SnG wie auch ihr Buy-In verloren.

Erster Täter gefasst

Dabei ist sehr häufig ein Spieler mit dem online Namen JizzTriggers als Gegner aufgefallen. Viele Spieler haben sich gemeldet, denen gerade wenn sie gegen diesen JizzTriggers spielten die Internetverbindung ausgefallen und so konnten sie nicht mehr weiter spielen. Erstaunlich auch die Erfolgssträhne dieses potentiellen Betrügers. Denn er hat gerade 14 Heads-Up Turnier in Folge gewonnen. Und jeder der sich mit Poker befasst, der weiß, dass dies kaum machbar ist und es selten solch einen guten Spieler gibt, der dann auch noch einen solch unglaublichen Lauf hat.

PokerStars hat sich nun in den Fall eingeschaltet und erste Ermittlungen eingeleitet. Die Konten des potentiellen Betrügers wurden dabei natürlich gesperrt. So kann er nicht noch schnell das erspielte Geld ausbezahlen. Und im Falle, dass man ihm wirklich Betrug nachweißen kann, so ist das Geld noch vorhanden und die betrogenen Spieler können damit entschädigt werden bzw. bekommen ihre Verluste ausgeglichen.

So lief der Betrug ab

Es ist ziemlich sicher, dass der Betrüger über so genannte Denial-of-Service Attacken die Internetleitungen seiner Opfer lahmgelegt hat. Dabei wird mit verschiedener Software und gehackten Computern so viele Anfragen gesendet bis die Server das nicht mehr aushalten und in die Knie gehen. Dies hört sich zwar kompliziert an, ist jedoch für einen erfahrenen Computerspezialisten eine Kleinigkeit. Er braucht dazu eigentlich nur die IP Adresse des Gegenübers.

Und hier kam dann der Zufall zu Hilfe. Denn viele bekannte Pokerspieler haben in Skype den gleichen Namen wie auf PokerStars oder bei anderen online Anbietern. Gleichzeitig gab es bei Skype eine Sicherheitslücke, die es relativ leicht ermöglichte die IP Adresse des Gegenübers heraus zu finden. Der Betrüger musste also nur noch eins und eins zusammen zählen, die richtigen Spieler an den Heads-Up SnG Tischen finden und schon konnte er sich dazu setzen und seinen Gegner noch vor der ersten ausgeteilten Hand ausschalten.

 

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