Betrugsfälle im Tennis

Wenn es um Sportwetten Betrug geht, dann wird meist vom Fußball geredet. Jedoch gibt es andere Sportarten die sicher noch besser dafür geeignet sind Spiele zu verschieben und mit Betrug Geld zu verdienen. Zum Beispiel Tennis. Doch verschiedene Verbände scheinen nicht groß an der Aufklärung interessiert zu sein. Wie gerade mehrere Medien meldeten gab es in den vergangenen Jahren viele verdächtige Vorfälle, die jedoch kaum oder gar keine Konsequenzen hatten.

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Erst nachdem die Vorfälle nun an die Öffentlichkeit gekommen sind scheint man bei den Verantwortlichen zu reagieren und hat die Vorschriften bei den Australien Open stark verschärft. Was nun wiederum dazu führt, dass die Profis nicht sonderlich davon begeistert sind. Einige äußern sogar die Vermutung unter Generalverdacht gestellt zu werden.

Darum ist Sportwetten Betrug beim Tennis so einfach

Wir brauchen uns nichts vormachen. Überall wo es um Sport und um Geld geht wird es immer wieder zu versuchen kommen Spiele zu manipulieren. Egal ob es dabei um Sportwetten geht oder darum, das ein Spieler ein Turnier gewinnt. Dies wird kaum ganz abgeschafft werden können. Doch während in den amerikanischen Sportarten verschiedene Mechanismen eingesetzt werden um Tätern zumindest schnell auf die Spur zu kommen oder beim Fußball mehrere Skandale die Verantwortlichen Hellhörig gemacht haben, scheint das beim Tennis noch nicht so weit gekommen zu sein.

Dabei ist es eigentlich der logische Schluss, dass auch im Tennis betrogen wird. Schließlich sind hier mehrere Voraussetzungen gegeben. Genau wie in anderen Sportarten gibt es nämlich auch beim Tennis verschiedene Möglichkeiten auf die Spiele zu setzen. Einzig ein Unentschieden gibt es in dem Ergebnis nicht. Ansonsten gibt es auch Live Wetten und bei den großen Turnieren spielen oftmals bekannte und gute Tennis Profis gerade in den ersten Runden gegen schwache Spieler. Hier eine Sensation zu vollbringen ist schwer. Und selbst wenn es gelingt müssen häufig noch weitere Runden gewonnen werden bis es sich für die Spieler finanziell wirklich lohnt. Da ist die Versuchung natürlich groß die Kosten mithilfe von Schmiergeldern wieder herein zu holen. Vor allem wenn eh jeder eine Niederlage erwartet.

Warum hat die ATP nicht reagiert

Der größere Skandal an den Manipulationsvorwürfen könnte sein, dass wie es scheint die ATP viel zu spät oder gar nicht reagiert hat. Und das obwohl es angeblich ziemlich eindeutige Beweise für Manipulationen und Betrug gegeben hat. Ob es allerdings stimmt, dass der internationale Tennisverband die Vorwürfe unter den Tisch kehren wollte, wie einige versuchen zu behaupten, ist dann doch etwas weit hergeholt. Natürlich hat solch ein Verband erst einmal die Integrität der Sportart im Blick. Jedoch dürfte es schwer sein langfristig Betrug unter den Teppich zu kehren.

Gerade gibt es verschiedene Vorwürfe, die oftmals unkommentiert übernommen werden und die der Leser auch ganz selten nachprüfen kann. Wichtig ist daher nun nicht den Teufel an die Wand zu malen oder eine Hetzjagd zu starten, wie sie zum Teil bei den Australien Open versucht wird. Dort wird gerade landauf-landab das Sponsoring des online Casinos und Sportwetten Anbieter William Hill kritisiert. Dabei hat dieser erstens nichts mit Sportwetten Betrug am Hut und tut zweitens alles um diesen zu verhindern. Schließlich ist der Buchmacher der Hauptgeschädigte in solch einem Fall.

Sportwetten Betrug im Tennis muss bekämpft werden

Dass die ATP nun etwas Aktionismus während der Australien Open an den Tag legt kann durchaus kritisiert werden. Aber das Ziel darf dabei nicht aus den Augen verloren werden. Denn Betrug muss aus dem Tennis Sport und aus jeder Art von Sportwetten so weit es geht heraus gehalten werden. Und dafür müssen alle Beteiligten zusammen arbeiten.

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