Caesars verkauft online Casinos

Die World Series of Poker stehen vor der Tür und wie jedes Jahr gibt es Spekulationen um den Verkauf dieser Marke. Besser gesagt Spekulationen um den Verkauf von Caesars Interactive Entertainment (CIE). Doch ganz so aus der Luft gegriffen oder so spekulativ wie sonst scheint es dieses Mal nicht zu sein. Selbst der CEO hat nämlich den geplanten Verkauf bestätigt.

Grund für die Verkaufsüberlegungen scheinen mal wieder die unglaublich hohen Schulden des Glücksspielunternehmens zu sein. Selbst verschiedene Firmenkonstrukte mit Insolvenzen haben daran nichts geändert. Der Schuldenberg drückt stark und so wird jedes Geld benötigt. Vor allem gerade auch um Umzuschulden, schließlich sind die Zinsen so richtig im Keller.

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Verkauf der Caesars Interactive Entertainment

Mittlerweile kann man ja wirklich von der Caesars Gruppe reden. Das überschuldete Unternehmen hat sich nämlich in verschiedene Firmen aufgespaltet. Einige sind Konkurs gegangen, andere laufen, wieder weitere befinden sich in Rechtsstreitigkeiten und eigentlich kann man sagen, dass die Ceasars Interactive Entertainment eine der wenigen richtig lukrativen Bereiche des Unternehmens ist.

Unter diesem Dach wurden die verschiedenen Internetaktivitäten des Konzerns gebündelt. Und davon gibt es eine ganze Menge. Das Unternehmen betreibt nicht nur mehrere erfolgreiche online Casinos und en USA, sondern auch so genannte Browser- und Mobilegames. Ebenso ist man im Bereich Social Gaming aktiv. Und nicht zu vergessen die World Series of Poker. Diese passt zwar nicht so ganz hier hinein, weil man aber bereits mit WSOP.com ein erfolgreiches online Casino bzw. einen erfolgreichen online Poker Raum betrieben hat, hat man auch die Serie von Poker Turnieren hier hinein gepackt.

Wie geht es weiter mit den Marken wie WSOP?

Sollte es zu einem Verkauf kommen, dann wird wohl mit den einzelnen Marken nicht viel passieren. Schließlich handelt es sich hier um ein erfolgreiches und funktionierendes Unternehmen. Alleine im letzten Jahr wurden über 200 Millionen Dollar verdient.

Das Problem könnte eher sein was passiert wenn es zu keinem Verkauf kommt. Aufgrund mehrerer Rechtsstreitigkeiten könnte es auch noch passieren, dass die einzelnen Teile doch wieder in das Gesamtunternehmen zurückgeführt werden müssen. Und wie es dann weiter geht ist offen.

Ein Verkauf der Caesars online Casinos ist problematisch

Für die lukrativen online und digitale Teile der Caesars Gruppe erhoffen sich die Verantwortlichen rund vier Milliarden Dollar. Ein durchaus passendes Angebot. Allerdings machen die hinter den Kulissen laufenden Rechtsstreitigkeiten einen Verkauf nicht gerade einfacher. Nach der Aufspaltung des Konzerns haben nämlich mehrere Gläubiger Rechtsmittel eingelegt, da sie sich durch die Entscheidung im Nachteil fühlen. Verständlich schließlich hat diese ja dazu geführt, dass gut die Hälfte der Schulden einfach mal so in eine insolvente Firma übertragen wurden.

Kurz gesagt ein Verkauf der Caesars Interactive Entertainment sowie der daran beteiligten online Casinos könnte sich im Endeffekt als großes Problem für den Käufer darstellen. Im schlimmsten Fall übernimmt er ein zwar funktionierendes Unternehmen, dass aber im Anschluss und nach etwaigen eigenen Investitionen, doch wieder in den Konzern zurückgeführt wird.

Wie wahrscheinlich ist ein Verkauf?

Die Chancen für einen Verkauf der CIE einzuschätzen sind nicht so einfach. Dieses Mal scheint an den Spekulationen und an einem wirklichen Verkaufsinteresse durchaus etwas dran zu sein. Aber durch die rechtlichen Unsicherheiten wird kaum ein Unternehmen bereit sein die vier Milliarden zu bezahlen. Und ob die Verantwortlichen bei Caesars dann bereit sind die online Marken für weniger zu verkaufen wird sich noch zeigen müssen.

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