CASAG Übernahme neue Probleme

Dass die Übernahme der Casinos Austria AG durch die Österreichische Staatsholding ÖBIB nicht so einfach werden würde war klar. Viel zu kompliziert ist das gesamte Geflecht dieses Glücksspielunternehmens. Das es aber so aufwendig und kompliziert wird, dass hätte wohl der Finanzminister nicht erwartet. Mittlerweile steht er von allen Seiten unter Beschuss.

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Nachdem sich Novoline bzw. die Novomatic AG zu einem großen Anteil an den Österreichischen Lotterien eingekauft hat plant nun ein weiteres milliardenschweres Konsortium die Mehrheit an den Casinos Austria AG zu übernehmen. Hinter diesem Konsortium steht der österreichische Investor Peter Goldscheider mit EPIC sowie angeblich zwei tschechische Milliardäre. Gemeinsam sollen sie sowohl der Raiffeisen wie auch der MTB Privatstiftung von Maria Theresia Bablik ein unverbindliches Übernahmeangebot gemacht haben.

Fraglich ob in Zeiten klammer Kassen die Übernahme gerechtfertigt ist

Die Konkurrenz belebt in diesem Fall das Geschäft, aber sie treibt vor allem den Wert der Anteile in die Höhe. Und das könnte durchaus zum Problem für Finanzminister Hand Jörg Schelling werden. Und bisher hat der ÖVP Politiker mit der ÖBIB erst knapp ein Drittel der Anteile. Es ist zwar angepeilt schnellstens die 50-Prozent-Mehrheit zu übernehmen, jedoch bisher ist das noch nicht gelungen. Und nun scheint auch noch der Rechnungshof ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Besser gesagt er könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen. Die GRÜNE Politikerin Gabriela Moser hat nämlich bereits angekündigt im Falle einer Aufstockung der Anteile eine Rechnungshofprüfung in die Wege zu leiten. Und das ist nicht einfach nur eine Drohung, denn als Vorsitzende des RH-Ausschusses hat sie das Recht dazu. Und wie diese Prüfung am Ende ausfällt ist schwer zu beurteilen. Gerade wenn die Anteile zu einem überhöhten Preis gekauft werden müssen, kann es durchaus nicht gut für den Finanzminister und seine Pläne ausgehen.

Quo Vadis Casinos Austria

Ja die Zukunft vorauszusagen ist nicht wirklich einfach. Klar ist was der Österreichische Finanzminister plant. Er möchte nämlich die Anteile der beiden großen und miteinander verflochtenen Glücksspielunternehmen komplett aufkaufen und damit die Eigentümerstruktur entwirren.

Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit dürfte das auch im groben der Plan der anderen Investoren sein. Es würde nämlich wenig Sinn machen die einzelnen Unternehmen nur zu kaufen oder Minderheitsbeteiligungen zu übernehmen. Erst die Entwirrung und die Sorge, dass es zu geordneten Strukturen kommt wird dafür sorgen, dass die Werte in die Höhe schnellen.

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