Casino Betrüger plädiert unschuldig

Es ist der Traum eines jeden Casino Spielers. Stell dir vor, du spielst an einem Poker Tisch oder sitzt beim Blackjack oder an irgend einem anderen Kartenspiel. Du musst dabei nicht überlegen welche Karten als nächstes kommen, denn du kannst sie ganz genau sehen. Denn sie sind markiert. Und das Beste ist, nur du kannst diese Markierung erkennen.

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um echtes geld spielen

Dies ist für viele Spieler kein Traum. Auch nicht für Bruce Koloshi, denn der Vorbestrafte Betrüger hat es schon mehrfach gemacht. Gerade beim letzten Mal wurde er jedoch im Mohegan Sun Casino in New Jersey erwischt und verhaftet. Nun droht das Gerichtsverfahren und eine lange Strafe. Doch der Beschuldigte sieht seinen Fehler nicht ganz ein und will auf unschuldig plädieren.

Schlechte Chancen auf Freispruch

Die Idee direkt mal auf Freispruch zu plädieren ist natürlich gar nicht so dumm. Schließlich hat jeder Angeklagte die Chance dazu und gilt erst als Verbrecher wenn das Gericht dies bestätigt hat. Und gerade in solch einem Fall, wenn es um einen gar nicht so klaren Fall geht. Schließlich wo liegt der Betrug in diesem Fall? Der Spieler hat offensichtlich und so dass es jeder sehen hätte können die Poker Karten markiert.

Die anderen Spieler haben es jedoch nicht gesehen. Ihnen haben die dafür entsprechenden Kontaktlinsen gefehlt. Und da liegt wahrscheinlich auch der Grund für das Urteil. Denn der Casino Betrüger hat ja mit Absicht eine Farbe gewählt, die nur durch spezielle Kontaktlinsen erkennbar war, so dass er einen Vorteil gegenüber seinen Gegnern hatte.

Da dürfte ihm auch nicht helfen, dass er behauptet nur im Casino gewesen zu sein um das Geld für seine Kaution zu gewinnen. Denn während er das Mohegan Sun Casino betrog hatte er einen offenen Haftbefehl und hätte sich eigentlich längst bei den entsprechenden Behörden melden müssen. Auch gegen ihn und eine milde Strafe spricht, dass er bereits 1999, 2004 und 2009 wegen Betrügereien in Casinos festgenommen wurde. Er ist also eindeutig ein Wiederholungstäter.

Immer wieder Betrug mit markierten Karten

Karten zu markieren gehört zu den klassischen Betrugsmaschen in Casinos und Spielbanken rund um den Globus. Bereits im Mittelalter und wahrscheinlich als die ersten Karten eingeführt wurden, wurden sie markiert um seine Mitspieler zu betrügen. Doch die Technik entwickelt sich dramatisch weiter.

Heute gibt es neben Spezialfarbe, die man nur mit speziellen Kontaktlinsen lesen kann sogar Technik, die Karten per Kamera durchsichtig macht und vieles weitere. Gerade des Thema RIFD Chip taucht immer wieder auf und die Möglichkeiten das Lesesystem zu manipulieren. Denn wenn der Anbieter die Chips der Karten auslesen kann, dann gibt es sicher auch Möglichkeiten, dass dies die Spieler auch machen.

 

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