Casino entlässt streikende Mitarbeiter

In Österreich, Deutschland und Europa konnte in den letzten Jahrzehnten im Casino Business noch so richtig viel Geld verdient werden. Selbst der unwichtigste Mitarbeiter konnte in den staatlichen bzw. teilprivaten Spielbanken richtig viel Geld verdienen. Und einige Studenten entschlossen sich aus ihrem Nebenjob als Croupier einen Hauptberuf zu machen und das Studium zu schmeißen.

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Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Heute haben es viele Casinos schwer genug überhaupt über die Runden zu kommen. Am besten sieht man das an einigen Beispielen in Deutschland. Dort haben bereits mehrere Spielbanken geschlossen weil es sich für die Bundesländer nicht mehr rentiert sie zu betreiben. Und irgendwelche privaten Anbieter oder Investoren stehen nicht zur Verfügung bzw. haben kein Interesse.

Kambodschaer Casino entlässt streikende Mitarbeiter

Kambodscha dagegen ist ja für seine niedrigen Löhne bekannt. Doch auch dort gibt es Probleme in der Glücksspielbranche und so haben sich die NagaWorld-Hotels and –Casinos entschlossen die Löhne ihrer Mitarbeiter zu kürzen. Angefangen von Croupiers bis hin zu den Putzleuten ließen dies aber nicht so einfach mit sich machen und traten in Streik.

Insgesamt sollen mehrere tausend Beschäftigte nicht zu ihrem Arbeitsplatz in Phnom Penh erschienen sein. Was wiederum das Casino veranlasste einen Teil davon einfach zu entlassen. 413 Beschäftigte sollen ihre Kündigung per Email oder Brief erhalten haben. Als Grund gab das Unternehmen an, dass sie sich an einem illegalen Streik beteiligt haben.

Anders sieht das die Gewerkschaft, die für den Streik verantwortlich war bzw. ist. Vertreter der Gewerkschaft bestätigten noch einmal, dass der Streik rechtens war und demzufolge die Entlassung illegal. Und er ergänzte auch, dass man die Kündigungen nicht so einfach hinnehmen wird und auch rechtlich dagegen vorgehen.

Arbeitssituation in den Casinos

Allgemein gab es in Kambodscha in den letzten Monaten mehrere Streiks gegen Niedriglöhne und die schlechten Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken des asiatischen Landes. Die Casino Mitarbeiter gehörten dagegen eher zu den privilegierteren Arbeitern. Denn vor allem reiche Chinesen und Thailänder geben sich in beim Casino spielen in Kambodscha die Ehre. Und so gibt es neben den Löhnen oft auch noch ein gutes Trinkgeld für die Croupiers.

Wenn selbst diese Streiken muss es wirklich nicht gut aussehen mit der Branche. In Österreich, Deutschland oder Europa ist es Gott sei Dank noch nicht so weit. Hier sind zwar die Casinos und Mitarbeiter zwar auch unzufrieden, doch wissen sie das ein geschlossenes Casino keine Einnahmen und damit auch keine Löhne bringt. Doch wer weiß, vielleicht stehen auch den europäischen Spielern bald Streiks in den Casinos bevor.

 

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