Casino König gestorben

Kirk Kerkorian galt als der König von Las Vegas. Mit seinen Geschäften und Beteiligungen hat er das Gesicht der heutigen Glücksspielmetropole wie kein anderer geprägt. Der Sohn armenischer Einwanderer schafften den Amerikanischen Traum wie kaum ein anderer. Vom Schulabbrecher wurde er zum Milliardär und einer der wichtigsten Persönlichkeiten der USA.

Kerkor „Kirk“ Kerkorian ist im Fresno, Kalifornien, im Jahre 1917 geboren. Dort musste er bereits mit neun Jahren anfangen zu arbeiten und in der achten Klasse die Schule beenden. Nach einer Karriere als Amateurboxer und Pilot im zweiten Weltkrieg begann er bereits in den Sechziger Jahren Immobilien und Land in Las Vegas zu kaufen. Das Geld dafür stammte aus einer Fluggesellschaft, die er nach dem zweiten Weltkrieg kaufte und weiter aufbaute.

Kerkorian prägt das heutige Gesicht von Las Vegas

Die Karriere von Kerkorian in der Glücksspielmetropole begann im Jahre 1962. Damals kaufte er in Las Vegas ein Grundstück für unter einer Million Doller und vermietete es an das Ceasars Palace für vier Millionen, nur um es kurze Zeit später dann für weitere fünf Millionen an das Hotel zu verkaufen. Einige Jahre später baute er dann mit dem International Hotel, dem heutigen Las Vegas Hilton, sein erstes Hotel und Casino in der Wüstenmetropole.

Das International war damals das größte Hotel der Welt und zur Eröffnung sang Elvis Presley persönlich. Es dauerte aber nicht lange, da wurde das MGM Grand gebaut sowie viele weitere Hotels und Casinos in Las Vegas. Unter anderem gehen das Bally’s, das Bellagio, das Mirage oder das Flamingo auf Kirk Kerkorian zurück. Und damit kann man wirklich sagen, dass er wie kein anderer das Gesicht von Las Vegas prägte. Bis zuletzt war er auch der Hauptaktionär der MGM Resorts und dort aktiv, beratend mit eingebunden.

Geschäftsmann und Wohltäter

In Deutschland wird Kirk Kerkorian jedoch weniger für sein Engagement in Las Vegas bekannt sein, sondern vielmehr als Hauptaktionär von Chrysler, der Ende der Neunziger Jahren die Fusion mit Mercedes Benz bzw. Daimler einleitete. Weitere Unternehmen an denen Kerkorian während seines Lebens Anteile hielt waren GM, Ford, Metro Goldwyn Mayer und viele, viele andere.

Er war sicher einer der erfolgreichsten Geschäftsleute des 20sten Jahrhunderts. Und auch einer der größten Wohltäter. Während seines Lebens spendete er Hunderte von Millionen Euros unter anderem 200 Millionen für Erdbebenopfer in Armenien sowie ebenso 200 Millionen für die Lincy-Stiftung.

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