Casino Überfall war inszeniert

Zwei Steirer hielten es für das perfekte Verbrechen. Sie wollten gemeinsam ein Spielcasino ausrauben und so das schnelle Geld machen. Da einer der beiden auch noch in dem Casino arbeitete kam so nicht einmal jemand zu Schaden. Doch die beiden hatten sich getäuscht, schnell wurde klar, dass der Überfall nur inszeniert war. Jetzt wurden beide zu 15 bzw. sieben Monate Haft verurteilt.

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Der 29jährige Täter war zum Tatzeitpunkt in einem Spiel Casino als Kellner beschäftigt. Aufgrund von Schulden kam er da auch gemeinsam mit seinem 20jährigen Komplizen auf die Idee das Spielcasino zu überfallen. Beide waren begeistert und schritten dann auch am 22. Dezember kurz vor Weihnachten zur Tat. Der ältere der beiden Männer kam wie gewohnt morgens zu seiner Schicht und lies dabei die Hintertür etwas geöffnet. Da dies die Putzkraft öfters so macht, war dies nichts besonderes. Kurze Zeit später kam dann sein Kompagnon maskiert und ergatterte bei dem Überfall 16.000 Euro.

Weitere Straftat begangen

So weit so gut, doch nachdem die Polizei benachrichtig wurde erstattete der Casino Mitarbeiter natürlich Anzeige. Und begann damit eine weitere Straftat, die ihm nun auch noch angerechnet wird. Denn zunächst handelte es sich um einen Diebstahl, doch indem er Anzeige erstattet begann er auch noch Vortäuschung einer Straftat. Und damit das Bild dann komplett ist sagte er natürlich auch noch falsch aus als er Angab den Täter nicht erkannt zu haben und das Vorgehen schilderte.

Diese drei Vergehen führen dann auch dazu, dass der 29jährige zu 15 Monaten und der 20jährige nur zu sieben Monaten Haft verurteilt wurden. Die sieben Monate werden dabei noch bedingt verhängt. Der ältere Täter bekommt jedoch die vollen Konsequenzen seiner Tat zu spüren. Er muss ins Gefängnis. Was aber auch daran liegen dürfte, dass er bereits vorbestraft war und sich eigentlich bewähren musste.

Geld war schnell alle

Erstaunlich ist auch, dass anscheinend der jüngere der beiden den größten Teil des Geldes durchgebracht hatte. Nach Angaben vor Gericht bekam der Haupttäter gerade mal knapp 3.000 Euro mit denen er Mietschulden beglich. Auch haben sich beide einen dicken Abend in der Disko gegönnt. Die regionale Presse berichtete zwar von einer Champagnerparty, die beiden Täter sagten jedoch aus, dass sie an Weihnachten gerade mal 100 Euro in der Disko haben liegen lassen.

 

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