Casinos Austria im Downswing

Der Verfall der Casinos Austria ist eigentlich in Österreich nicht so wirklich ersichtlich. Die Spielbanken blühen und sind auch meistens recht gut besucht. Doch Fehlentscheidungen vor allem im Ausland haben dazu geführt, dass der Wert des Unternehmens von über einer Milliarde Euro auf rund 400 Millionen gesunken ist.

Sunmaker neue Spiele

um echtes geld spielen

Das sind schon erschreckende Zahlen, vor allem wenn man bedenkt in welch einem kurzen Zeitraum dies passiert ist. Denn bis vor einigen Jahren oder sogar nur Monaten war die Casinos Austria AG noch eines der führenden Unternehmen in Österreich. Neben so bekannten Namen wie Red Bull, Swarovski oder Novomatic mit ihren Novoline Automaten gehörte der Glücksspielanbieter zu den starken Marken des Landes. Mittlerweile hat man jedoch eine Menge des Glanzes eingebüßt und es droht sogar eine komplette Übernahme.

Münze verkauft ihre Anteile an Staatsholding

Diese Zahlen sind daher nun so erschreckend weil das Unternehmen obwohl es eine Aktiengesellschaft ist aktuell gar nicht öffentlich gehandelt wird. Es sind mehrere große Aktienpakete bei einzelnen privaten oder unternehmerischen Anlegern. Zum Beispiel bisher ca. ein Drittel bei der Münze, einer Tochter der Österreichischen Nationalbank. Und da diese nun ihren Anteil verkaufen will hat man die Casinos Austria schätzen lassen.

Dabei wurde dann festgestellt, dass der Anteil der Münze an den Casinos Austria gerade mal noch einen Wert zwischen 120 und 140 Millionen hat. Also wirklich erschreckend wenig. Dieser Anteil steht nun zwar nicht direkt zum Verkauf, denn die Münze will ihn zwar los werden, aber mit der Österreichischen Staatsholding steht schon ein weiterer staatlicher Spieler bereit, der die Anteile aufkaufen wird. Dieser Deal ist schon sicher und eigentlich ging es nur noch um den Preis, der mit dieser Schätzung jetzt bestimmt wird.

Weitere Besitzer könnten verkaufen

Das Problem ist nun, dass man zum ersten Mal wirkliche Zahlen hat aus einer ausführlichen Analyse. Denn bisher ist man von einem noch etwas höheren Wert ausgegangen. Es ist jetzt die Frage ob man wirklich der Meinung ist, dass die aktuelle Führung noch in der Lage ist das Blatt zu wenden. Denn Absetzen ist durch die komplizierten staatlichen und privaten Besitzverhältnisse sowie die Konzessionen nicht wirklich einfach.

Es könnte also durchaus sein, dass sich weitere Eigentümer entschließen ihre Anteile zu verkaufen. Dass sie dazu bereit sind haben ja schon mehrere geäußert. Und so würde dann die Casinos Austria AG zu einem lukrativen Übernahmeobjekt werden. Aber große Angst braucht man nicht haben, denn die Politik wird das sicher nicht zulassen und so ist es für diesen Fall sehr wahrscheinlich, dass ein weiteres Mal die Staatsholding zuschlagen wird.

Kommentare zu Casinos Austria im Downswing