Casinos Austria und kein Ende

Hätte der Finanzminister Hand Jörg Schelling geahnt was er mit seinem Plan die Casinos Austria aufzukaufen auslöst, er hätte es wohl lieber vermieden. Während er nämlich dafür sorgen wollte, dass es eine einheitliche Aktionärsstruktur bei dem Glücksspielunternehmen gibt und alle Anteile in einer Hand liegen, ist die Situation nun Schlimmer als vorher.

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Während bisher wenigstens alle Anteilseigner an einem Strang gezogen oder sich raus gehalten haben sind mindestens drei neue Spieler mit dabei, die wie es scheint sehr vieles bereit sind zu tun um die Mehrheit an den Casinos Austria und der lukrativen Lotto Tochter zu übernehmen. Grund für das endgültige Durcheinander ist die jetzige Beteiligung von zwei Tschechischen Oligarchen. So scheint es jedenfalls. Aufgekauft wurden die Anteile nämlich von der Austrian Gaming Holding mit Sitz in den Niederlanden.

Novomatic verpasst Chance auf Mehrheit bei den Casinos Austria

Eigentlich wollte der österreichische Finanzminister die Casinos Austria still und heimlich aufkaufen. Natürlich zu einem absoluten Schnäpchenpreis. Anschließend sollte das Unternehmen an die Börse gebracht werden. Die Gewinne wären wahrscheinlich unbeschreiblich gewesen. Doch so etwas lockt auch weitere Interessenten an. Und so sagen dann die Novomatic Gruppe, wenn sich die Casinos Austria gegen die Konzessionen für den Konzern stellen, dann kauft man doch gleich das ganze Unternehmen auf und kommt so an Spielbanken made by Novoline.

Fast wäre es auch gelungen. Nach einem Einstieg der Österreichischen Staatsfonds sicherte sich auch die Novoline weitere Anteile und plante auch die Mehrheit zu übernehmen. Da waren sie kurz davor, doch da sind jetzt die beiden tschechischen Milliardäre Karel Komarek und Jiri Smejc dazwischen gegrätscht. Sie haben einfach mehr geboten. Und das muss so viel waren, dass Novoline nicht mehr in der Lage war mitzubieten. Die Verträge unter den Eigentümern sicher nämlich, dass Anteile so lange ein Gebot gehalten wird nur untereinander verkauft werden dürfen.

Wie geht es weiter mit den Casinos Austria

Aktuell ist die Lage ziemlich unklar. So wie es scheint hat noch keiner der drei neuen Player die Mehrheit an den Casinos Austria übernommen. Aber die Austrian Gaming Holding scheint zumindest bereit zu sein mehr Geld in die Hand zu nehmen als die Konkurrenz. Und jetzt als neuer Eigner wird das noch einfacher.

Der Österreichische Finanzminister hat aber bereits angekündigt, dass er keine ausländischen Investoren bei den Casinos Austria wünscht. Das heißt es könnte durchaus sein, dass er sich deshalb mit Novomatic zusammen tut um die Oligarchen doch noch auszustechen. Dafür muss aber weitaus mehr Geld locker gemacht werden als bisher geplant. Und wie sich das auf die Spieler und das Angebot auswirkt, kann aktuell noch gar nicht gesagt werden. Hier heißt es einfach abwarten und den immer noch sehr guten Service der Casinos Austria genießen.

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