Casinos in New York geplant

Bereits in dieser Woche gibt es auch in New York erste Casino Lizenzen, die ganz offiziell und zum kommerziellen Zwecke vergeben werden sollen. Darüber berichtete Bloomberg kürzlich. Diverse Unternehmen sind natürlich scharf auf die Konzessionen – darunter zahlreiche, deren Bekanntheit bis nach Europa reicht. Um Beispiele zu nennen: Empire Resorts und Churchill Downs.

Inzwischen gibt es 16 Bewerber auf die kommerziellen Casino Lizenzen. Eine Entscheidung wird zum Ende der Woche erwartet. New York plant offensichtlich, vier Konzessionen zu verteilen. Diese erschließen drei Regionen der Stadt. Dass der Wettstreit um die raren Lizenzen groß ist, kann man sich vorstellen. Schließlich war es noch bis vor kurzem unsicher, ob New York tatsächlich Casinos im Vegas Stil hochziehen würde. Vorarbeit haben die meisten der 16 Unternehmen dennoch geleistet – und das bereits seit vielen Jahren. Insgesamt flossen über 10 Millionen Dollar in Werbekampagnen, Lobbyarbeit sowie in Spenden, die den Wahlkampf antreiben sollten.

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Ein bisschen überrascht der extreme Eifer. Schließlich lief es gerade in Las Vegas eher schleppend, wenn man sich die Besucher- und Umsatzzahlen der letzten Jahre ansieht. Die Branche wächst bei Weitem nicht mehr so so schnell wie noch vor einem Jahrzehnt. Speziell die Ostküste Amerikas ist davon betroffen, denn hier gibt es mittlerweile weit mehr Angebote als Nachfragen. Man redet bereits von einem Sättigungsprozess, der scheinbar immer weiter voranschreitet. Trotz alledem bleiben die Unternehmen zuversichtlich und sind der festen Überzeugung, dass sich mit dem Bau der vier geplanten Spielbanken eine neue finanzielle Chance auftut – und zwar eine, die der gesamten Wirtschaft New Yorks dienlich sein wird.

Noch ist die Entscheidung für maximal vier Bewerber nicht gefallen – denkbar wäre auch, dass ein Unternehmen gleich mehrere Lizenzen für sich entscheiden kann. An der abschließenden Vergabe beteiligt sind diverse Beamte, die den Bewerbern deutlich machen möchten, dass es bei dem Verfahren nicht allein um den politischen Fokus geht. Hier kommt es vor allen Dingen darauf an, wie gut die Vorschläge der potentiellen Casino Betreiber insgesamt sind; also, was diese ihren späteren Kunden bieten wollen und wie es um den Spielerschutz bestellt ist.

Gouverneur Andrew Coumo hat klargestellt, dass er sich bei der Entscheidungsfindung zurückhält und keinen Einfluss auf das Bewerberverfahren nehmen will. Entscheiden müssen am Ende vorrangig die Gremium-Mitglieder, die bei der Durchsicht auf verschiedene Faktoren achten. Es geht zum Beispiel auch darum, wie viel Potential in den geplanten Projekten steckt und ob diese tatsächlich das Zeug dazu haben, zukunftsweisend zu bestehen. Eine nur kurzlebige Idee würde New Yorks Casinos schließlich nicht voranbringen. Genau das gilt es in dem Verfahren herauszukristallisieren.

Einige Bewerber haben es sicherlich ein bisschen leichter, weil ihre Arbeitsweise bereits bekannt ist – darunter vor allen Dingen der Betreiber des World Slot Salon, die Genting Gruppe. Aber auch die übrigen Unternehmen sollen eine faire Chance bekommen und dürfen auf einen Zuschlag hoffen. Die Gewinner werden bereits heute bekannt gegeben. Wann genau der Bau der geplanten Casino Komplexe beginnt, das steht allerdings nicht fest. Faktisch möchte New York ein wenig Vegas zu sich holen. Sofern das Konzept aufgeht, errechnet sich die Stadt einen zusätzlichen Umsatz in Höhe von mehr als 340 Millionen Dollar durch Steuereinnahmen. Bereits vor 13 Jahren hat New York damit begonnen, Glücksspiele zu legalisieren. Das erste Casino wurde jedoch erst 2012 gebaut.

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