China bekämpft Korruption in Macau

Bisher konnten die Verantwortlichen in Macau obwohl sie zur Volksrepublik China gehören ziemlich ungestört agieren. Es wurde nicht so wirklich drauf geschaut was das für Geld ist was dort milliardenfach verzockt wird. Doch dies wird sich nun ändern. Denn nachdem der neue Staatschef Xi Jinping in China angefangen hat die Korruption zu bekämpfen soll Macau als nächstes dran sein.

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Was jedoch nun sicher einige aufschrecken wird ist im Endeffekt keine schlechte Sache. Denn auch in Las Vegas war es nicht mit dem Spiel vorbei nachdem man dort massiv gegen die Mafia vorgegangen ist. Die Casinos wurden von milliardenschweren Konzernen übernommen, die Mafia hatte eventuell noch ein wenig ihre Finger im Spiel, aber das meiste verlief legal und es ist auch kaum noch jemand in der Wüste verschwunden. Erst damit wurde Las Vegas zu dem Spielerparadies, dass es heute ist.

Die Zukunft Macaus

Wenn man also vergleicht, dass Las Vegas nach dem Vorgehen gegen das illegale Verbrechen noch weiter gewachsen ist, dann kann man eventuell auch abschätzen wie es in Macau weiter geht. Jedoch birgt das Vorgehen gegen Korruption auch gefahren. Denn eines ist klar, ein Großteil die in Macau Unterwegs sind, sind Schwarzgeld.

Experten schätzen, dass jährlich 150 Milliarden Euro so aus China bzw. aus dem Yuan ins Ausland abwandern. Denn die Chinesen heben ihr Geld einfach in Macau in Dollar oder Euro ab und schon haben sie das Schwarzgeld in Yuan zu weißem Geld in Dollar gemacht und können damit in den USA und sonstwo auf der Welt bezahlen.

Einfluss auf die Casinos erwartet

Aktuell gibt es noch keinen großen Einfluss auf die Casinos in Macau. Einzig, dass sie die Geldautomaten, die überall herum stehen und es den Chinesen ermöglichen von ihrem heimischen Konto Yuan abzuheben aber gleichzeitig dafür Dollar zu bekommen müssen abgebaut werden. Jedoch gibt es auch jetzt schon genügend gute Alternativen um Geld in Fremdwährungen zu wechseln.

Was aber spürbar ist, ist die Entwicklung auf die Aktien der großen Casino Gruppen. Viele Investoren erwarten nun weniger Spiel in Macau. Doch ob man wirklich davon ausgehen kann ist fraglich. Schließlich wird ein großer Teil des Umsatzes bei den Casino Spielen durch chinesische Milliardäre gemacht. Die interessiert die 1.250 Euro eh nicht, die sie dort maximal am Tag abheben können.

Und andererseits ermöglicht das Vorgehen gegen Korruption auch dem chinesischen Mittelstand vermehrt in Macau zu spielen. Es kann durchaus sein, dass in Zukunft die fehlenden Summen aus der Geldwäsche durch legales Geld von Familien ersetzt werden. Jetzt die Zukunft schwarz zu malen wäre völlig übertrieben. Auch wenn einige Investoren das ganz anders sehen.

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