Chinas Plan für Macau

Schaut man auf die Entwicklung der letzten Monate in Macau, dann zeichnet sich ein dunkles Szenario. Die Einnahmen bei Glücksspielen sind dramatisch eingebrochen und es sind auch keine Anzeichen einer Wende zu sehen. Grund dafür sind vor allem die Antikorruptionsgesetze der Chinesischen Regierung. Allerdings wird diese sicher nicht das Glücksspielparadies vernichten wollen. Deshalb wird es mal Zeit zu schauen welche Pläne China eigentlich überhaupt mit Macau verfolgt.

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Die Halbinsel vor dem Chinesischen Festland hat ja eine dramatische Entwicklung hinter sich. Zunächst eine britische, dann eine portugiesische Kolonie. Danach die Rückgabe an China, eine Immobilienkrise, eine Finanzkrise und der Glücksspielboom sind über Macau hinweg gezogen. Und nun scheint eine neue Zeitrechnung anzubrechen. Die Einnahmen aus den Glücksspielen sprudeln nicht mehr und es gibt immer mehr Konkurrenten im nahen und fernen Ausland. Die Zukunft sieht dabei gar nicht so schlecht aus.

Chinas Pläne mit Macau

Zunächst einmal ist klar, dass die kommunistische Partei vor allem die Geldwäsche in Macau verhindern möchte. Jährlich sind Milliarden vom Festland auf die Halbinsel transportiert worden und dort dann in den Casinos und an anderen Stellen verschwunden. Korrupte Beamte haben ihr ergaunertes Geld dort verzockt oder gewaschen. Damit ist nun Schluss.

Aber China hat natürlich kein Interesse die Halbinsel wieder an den Tropf zu legen. Politisch hat die Staatsregierung jetzt eh schon eine Menge Einfluss. Vor allem auch weil in Macau kaum jemand politisch aktiv ist und fast alle Einwohner durch die Casino Spiele genügend verdient haben. Das soll sich auch in Zukunft nicht ändern.

Darf man jedoch den Berichten glauben, dann gibt es aber durchaus Pläne von einigen Veränderungen. Zum Beispiel soll Macau zu einer Drehscheibe für den Handel mit Energie und Rohstoffen werden. Auch insgesamt soll Macau einfach stärker in die globalisierte Weltwirtschaft eingebunden und von der Casino Industrie unabhängig gemacht werden.

Casinos werden weiterhin das Bild bestimmen

Die Casinos und Spielbanken werden jedoch kaum aus dem Alltagsbild weichen. Sie werden sich verändern, wie es auch in Las Vegas der Fall war. Aber so schnell wird diese Änderung nicht stattfinden können. Schon viel zu lange hängt man in Macau am Tropf der Spielbanken. Fast 100.000 Menschen arbeiten in dieser Industrie und zig weitere sind davon abhängig. Schon alleine weil es an fähigen Fachkräften in anderen Bereichen fehlt wird die Entwicklung so schnell nicht gehen.

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