Croupiers haben Grund zur Sorge

Die Casinos in der Schweiz haben es wirklich nicht leicht. Seit rund sechs Jahren geht es mit den Umsätzen steil bergab, und auch für die Zukunft kann man keine große Hoffnung auf eine deutliche Verbesserung schöpfen. Da es schon bald ein neues Spielbankengesetz geben soll, müssen die Betreiber befürchten, dass die Bruttospielerträge ab Gelten der Regelungen sogar noch drastischer sinken. Das könnte nicht nur das Aus für viele Spielbanken bedeuten, sondern auch für die Croupiers, deren Jobs am Erhalt der Casinos hängen.
Auch, wenn man es sich aktuell nicht vorstellen kann: Ob es die Swiss Casinos schaffen, ihre Spielbanken langfristig zu erhalten, steht derzeit in den Sternen. Es wurde in der vergangenen Woche mitgeteilt, worin die Hauptprobleme bestehen und warum das neue Gesetz alles nur noch schwieriger machen würde. Man hofft auf ein paar Korrekturen, denn ansonsten könnte es mit der Branche in der Schweiz schneller bergab gehen als den Unternehmern lieb ist. Noch ist das Gesetz zum Glück nicht amtlich, doch die Politik möchte vermutlich sehr schnell damit beginnen, neue Regeln umzusetzen.

Superlenny

Gesetzesentwurf bereitet Kopfzerbrechen

Die komplette Schweizer Glücksspielbranche steht auf Messers Schneide – allen vorweg die Swiss Casinos, die nach wie vor Branchenführer in dem Land sind. Durch diese Marke werden Casinos in St. Gallen und Zürich, in Pfäffikon Zürichsee sowie in Bern und auch Schaffhausen betrieben. Man kann nur erahnen, wie viele Stellen von einer Korrektur des neuen Gesetzesentwurfs abhängen, denn alles in allem ist allein die Swiss Casinos Gruppe mit 21 Spielbanken deutlich in Gefahr. Das gesamte Herzblut der Croupiers steckt in den Betrieben, und sicherlich haben gerade sie keine leichten Wochen und Monate vor sich. Immerhin geht es um die eigene Zukunft, die noch nie so ungewiss war wie zum aktuellen Zeitpunkt. Das Unternehmen hofft auf Einsicht, denn andernfalls prescht die Konkurrenz noch stärker vor und macht es den Swiss Casinos umso schwerer, alle Betriebe zu erhalten. Schon jetzt muss man sich ernsthafte Gedanken um die Fortführung diverser Spielbanken machen.

Zukunft für Schweizer Casinos ungewiss

Aktuell sieht Sprenger absolut keine Chance, gegen den Abstieg der Umsätze vorzugehen – schon gar nicht, wenn der Gesetzesentwurf so durchkommt, wie ihn die Schweiz vorgelegt hat. Die Einwohner des Landes, die sich überhaupt nicht für Glücksspiele interessieren, sollten spätestens jetzt hellhörig werden. Mehr als 47% aller Umsätze werden nämlich abgeführt; und zwar in Form einer Spielbankenabgabe. Davon profitieren letztlich die Kommunen, und wenn ihnen derart viel Geld wegbricht, dann sind eben nicht mehr nur Spieler und Croupiers betroffen, sondern jede Einzelne Bürger.

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