Das Aus für Atlantic City

2014 wird ein entscheidendes Jahr für Atlantic City werden, es droht nämlich das Aus für die Glücksspielmetropole. Nicht weil die Casino Lizenzen entfallen oder ähnliches, sondern weil der Gouverneur von New Jersey überlegt Glücksspiele im ganzen Land zu legalisieren und damit auch den Traum vom Las Vegas an der Ostküste beenden würde.

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Aktuell sieht das Glücksspielgesetz in New Jersey nämlich vor, dass nur in Atlantic City Casinos und Spielbanken stehen dürfen. 12 Stück um genau zu sein, oder besser gesagt so viele waren es bis Ende 2013. Dann ging das Atlantic Club Casino Pleite und nun gibt es nur noch 11 Spielbanken an der Atlantikküste. Nachdem sich zwei weitere Anbieter das Vermögen des Pleitecasinos einverleibt haben, macht niemand Anstalten den verlorenen Spot wieder neu zu besetzen.

Fünf Jahre für den Turnaround

Vor fünf Jahren hatte der Gouverneur von New Jersey Chris Christy der Stadt fünf Jahre Zeit gegeben den Turnaround zu schaffen. Seine Überzeugung war ganz klar, wenn es in dieser Zeit nicht gelingt die Verluste in Gewinne umzuwandeln, dann ist das Modell gescheitert. Dann macht es auch keinen Sinn mehr daran festzuhalten und man muss sich nach anderen Lösungen umsehen.

Vier Jahre sind nun bereits vorbei, und es scheint nicht so, dass sich wirklich etwas in den letzten Jahren geändert hat. Die Casinos machen immer noch Verluste. Ja vielmehr sind sich viele Experten ziemlich sicher, dass die Pleite des Atlantic Club Casinos nur die erste war und weitere drohen können. Das nun im letzten Jahr des Frist wirklich der Turnaround geschafft wird glaubt eigentlich keiner so wirklich.

Chance für New Jersey

Doch bedeutet das Aus für Atlantic City ja nicht gleich das Aus für das Glücksspiel in New Jersey. Eher das Gegenteil, denn mit der Legalisierung von online Casinos hat der Gouverneur gerade erst ein neues Gebiet geschaffen in dem sich die bestehenden Spielbanken beweisen können. Dies könnte also sozusagen der letzte Strohalm für einige sein.

Wer ihn nicht ergreift geht dann halt Pleite. Auch für Atlantic City muss das nicht gerade das Schlechteste sein, denn so würde es weitere Möglichkeiten geben aus dem reinen Spieleparadies wieder ein Paradies für Urlauber und Familien zu machen. Las Vegas hat diesen Weg hin zu Geschäftsreisenden ja schon vor Jahren eingeleitet und beschreitet ihn gerade mehr als erfolgreich.

Auch für den gesamten Bundesstaat und die Casino Branche wäre die Öffnung ein Segen. Denn dann würden die Spielbanken nicht mehr konzentriert an einer Stelle stehen, sondern könnten über das gesamte Land verteilt werden. Vor allem an den Grenzen zu den Nachbarstaaten in denen Glücksspiele verboten sind könnten neue Casinos entstehen.

 

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