Das Leben als Croupier

In einer Reportage über das Leben eines Croupiers bei den Casinos Austria berichtet der Kurier über lustige und interessante Szenen. Der Alltag in der Spielbank, so stellt sich dabei heraus bietet weit aus mehr als die Roulette Kugel anzustoßen oder beim Blackjack die Karten zu verteilen. Ein Croupier ist immer auch Alleinunterhalter, Psychologe und Glücksfee in einem.

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um echtes geld spielen

Eigentlich ein interessanter Job. Wenn auch nicht mehr so lukrativ wie noch vor einigen Jahrzehnten. Denn da die Croupiers immer noch von den Trinkgeldern leben spüren auch sie den Rückgang deutlich. Heutzutage wird einfach weniger gespielt und vor allem die jüngeren Spieler geben wenig Trinkgeld bzw. spielen gleich im online Casino wo sie dann bequem und gemütlich von Zuhause aus zocken können.

Lustige und traurige Szenen

In den Spielbanken der Casinos Austria spielen sich durchaus lustige wie auch traurige Szenen ab. So wissen die beiden erfahrenen Spielleiter Michael Hybl und Hertwig Koy von einem stadtbekannten Zuhälter zu berichten, der einmal gesagt haben soll: „Bei euch kann man eine Briefmarke gewinnen, aber ein Postamt verlieren.“ Und später als eine Dame ihn nach seinem Gewerbe gefragt hat nur trocken erwiederte, dass er im Fleischhandel tätig sein.

Aber nicht nur freudige Dinge bekommt man als Croupier so mit. Denn während die Kugel sich dreht vergeht einige Zeit, die von den Spielern auch mal gerne genutzt wird um das Herz auszuschütten. So bekommt man oft eine Menge über Krankheiten, Ängste und auch die Familiengeschichte der Spieler mit. Bei einigen wissen die erfahrenen Croupiers sogar das Geburtsdatum und die Namen der Familienangehörigen.

Spielerschutz steht im Vordergrund

Wichtig ist, und das sagen sowohl die Casinos Austria als Unternehmen wie auch die beiden Croupiers, dass zwei beim Roulette, Blackjack oder Poker eine gemütliche Atmosphäre geschaffen werden soll in der sich die Spieler wohl fühlen. Aber es darf nie darum gehen, dass man die Spieler dazu bringt mehr zu setzen oder mehr zu spielen als sie eigentlich in der Lage sind. Auch solche Situationen müssen erkannt und dann auch gebannt werden.

Gerade die Casinos Austria fühlen sich für ihre Spieler sehr stark verantwortlich. Es geht nie drum den Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und daher wenn jemand erkannt wird und der Verdacht entsteht, dieser Spieler hätte ein Problem, dann wird auch dagegen vorgegangen. Erst wird das Gespräch gesucht und wenn es gar nicht mehr weiter hilft, dann kann sogar eine befristete oder unbefristete Sperre erfolgen.

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