Der Brexit und die online Casinos

Der Brexit ist durch und die Briten haben entschieden die EU zu verlassen. Das mag den einen kaum interessieren, den anderen freuen weil er mit Wetten Unsummen verdient hat und wiederum den einen oder anderen besorgen. Auch in Sachen online Casinos, Sportwetten und Glücksspiele im Internet könnte sich nun einiges ändern. Grund sind, dass einige Unternehmen mit britischen Glücksspiellizenzen in Europa aktiv sind.

Der Brexit ist zwar gerade erst durch, aber einige Profiteure lassen sich bereits ausmachen. Da sind natürlich all diejenigen, die ihr Geld auf einen Austritt und auf ein Fallen des Britischen Pfunds gesetzt haben. Diese haben Millionen wenn nicht gar Milliarden verdient. Einer der jedoch angeblich nicht darunter ist, ist der Milliardär George Soros. Er ist vor allem dadurch bekannt geworden, dass er in den Neunziger Jahren mit wirtschaftlichen Angriffen auf die Britische Währung fast das komplette System in die Knie gezwungen hat.

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Auch profitiert haben anscheinend die Anbieter von Sportwetten bzw. Wetten auf der Insel und in Europa. Bei diesem Referendum über den Austritt von Großbritannien aus der EU handelte es sich um eines, wenn nicht gar das wettintensivste politische Ereignis aller Zeiten. Selbst Politiker ließen es sich nicht nehmen auf das eine oder andere Ergebnis zu setzen. Erschreckend ist allerdings, dass bis zum Schluss die Wettbüros die Bleiben Fraktion deutlich vorne gesehen haben. Warum es anders gekommen ist lässt sich nicht sagen. Solch ein Fehler passiert eigentlich nur ganz selten.

Was bedeutet der Brexit für die online Casinos

Das Problem des Brexits könnte nun durchaus zu einigen Problemen für verschiedene online Casinos und Casino Spiele Anbieter im Internet werden. Sie bieten nämlich ihre Spiele mit einer Lizenz der Isle of Man bzw. aus Gibraltar an. Beide Länder gehören zum Vereinigten Königreich bzw. Großbritannien und sind somit Teil der EU. Sollte dieses nun austreten, würde natürlich auch nicht mehr die europäische Dienstleistungsfreiheit für diese Glücksspielanbieter gelten, auf welche sie sich bisher berufen konnten.

Unter den Unternehmen sind durchaus einige bekannte Namen. So zum Beispiel bwin.party, bet365, ladbrokes und auch Poker Stars hatte sein Hauptquartier auf der Isle of Man. Doch nun in Panik zu verfallen und das Geld eventuell von diesen online Casinos abzuziehen wäre völliger Schwachsinn. Es ist nämlich davon auszugehen, dass sich nicht viel verändern wird. Vor allem weil es ja eine Übergangszeit von zwei Jahren gibt.

Große online Casinos machen es vor

Um bei dem Beispiel Poker Stars zu bleiben bzw. dem Amaya Konzern. Während früher von der Isle of Man aus aggiert wurde, hat das Unternehmen mittlerweile Casino und Glücksspiellizenzen auf der ganzen Welt. Alleine in der EU gibt es mehrere wie aus Frankreich, Italien oder Malta. Mit diesen kann dann ganz einfach weiter gespielt werden.

So könnten dann in Zukunft auch die anderen Unternehmen handeln. Es ist davon auszugehen, dass einige große Namen in nächster Zeit nach Malta umziehen werden. Aber es kann natürlich auch so weit kommen, dass zum Beispiel die Isle of Man wie bisher mit Großbritannien ähnliche Verträge mit der EU aushandelt und so weiterhin ihren Status erhalten kann. Es ist einfach alles offen, und Panik braucht niemand bekommen.

Kommt es zu weiteren online Casino Fusionen

Was natürlich auch passieren kann ist, dass Glücksspielanbieter, die aktuell von britischem Territorium aus agieren von anderen Konkurrenten übernommen werden. Bei bwin.party zum Beispiel ist es ja bereits so weit und auch weitere Fusionen sind in dieser Branche zu erwarten. Ein Austritt von Großbritannien aus der EU, könnte da einige Verhandlungen durchaus beschleunigen.

Schließlich bringen Fusionen bzw. große und gefestigte Unternehmen gerade in unsicheren Zeiten einen großen Vorteil. Und diese Zeiten kommen definitiv auf die EU und Großbritannien zu. Vor allem wenn die Engländer weiterhin den aktuell eingeschlagenen Schlingerkurs fahren wollen ohne eine klare Ansage zu machen.

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