Ermittlungen gegen Amaya

Als vor einigen Wochen die Büros des Mutterkonzerns von PokerStars und Full Tilt Poker gestürmt wurde war noch nicht ganz klar um was es ging. Mittlerweile ist ein bisschen Zeit vergangen und es kristallisiert sich immer weiter heraus, dass es dazu gekommen ist wegen Unregelmäßigkeiten bei der Übernahme der beiden online Casino Giganten. Die Amerikanische Börsenaufsicht hat deshalb Ermittlungen eingeleitet.

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In wie weit die damaligen Untersuchungen und Ermittlungen von mittlerweile mehreren kanadischen und amerikanischen Behörden zusammen hängen lässt sich nicht klar sagen. Sicher scheint nur, dass gegen ungefähr 300 Personen und beteiligte ermittelt wird, die im Laufe der PokerStars Übernahme hunderte von Millionen an Dollar verdient haben. Und das alles aufgrund von irgendwelchen Insiderinformationen.

Ungewöhnlicher Aktienverlauf von Amaya

Bis heute ist übrigens noch nicht wirklich klar woher Amaya überhaupt das Geld hatte solch eine Übernahme zu stemmen. Handelte es sich doch eher um ein kleines, kanadisches Unternehmen das jetzt auf einmal ein paar Milliarden aufbringen konnte um einen online Glücksspiel Riesen zu schlucken. Spekulationen darüber, dass das Geld auch mit nicht ganz so legalen Methoden beschafft wurde gibt es schon seit damals. Belegen lässt sich bisher allerdings nur wenig.

Klar ist, dass der Aktienkurs ziemlich verdächtig war. So gab es zum Beispiel einen dramatischen Anstieg um den 20. Mai herum. Das zeugt davon, dass bereits dort sich die ersten Spekulanten mit Aktien eingedeckt haben. Zu diesem Termin war aber von einer PokerStars Übernahme nicht die Rede. Erst fünf Tage später tauchten die ersten Gerüchte auf. Und bis diese bestätigt wurden verging noch sehr viel Zeit. Zeit in der anscheinend einige gut verdient haben.

Welche Auswirkungen haben diese Ermittlungen auf online Poker

Direkte Auswirkungen auf das online Poker und online Casino Angebot von PokerStars und Full Tilt wird es wohl kaum geben. Schließlich werden eher Händler, Broker, Fond Manager und weitere Finanzexperten belastet. Es gab zwar kurzzeitig, das Gerücht die Liste wer daran beteiligt ist und das es sich um das Who is Who der Szene handelt konnte aber bisher nicht bestätigt werden und ist auch aus der Berichterstattung wieder verschwunden.

Langfristig könnte es aber durchaus zu Problemen kommen. Man weiß erstens immer noch nicht wie stark Amaya finanziell aufgestellt ist und ob sie eine mögliche Strafe bezahlen können. Und man weiß auch nicht wie sich ein eventuell negatives Urteil auf die weitere Lizenzierung des Unternehmens in den USA auswirken wird. Das alles steht noch in den Sternen.

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