Es wird besser bei Ceasars

Viele gute Nachrichten gab es ja in den letzten Wochen, Monaten und sogar Jahren nicht über die Ceasars Gruppe zu berichten. Nun scheint es zum ersten Mal wieder einen kleinen Lichtblick zu geben. Der CEO Gary Loveman hat nämlich mitgeteilt, dass es im ersten Quartal 2015 endlich wieder richtig rund lief. Es konnte nämlich das beste Ergebnis seit 2008 eingefahren werden. Die vorgenommenen Veränderungen scheinen sich also zu lohnen.

Doch um jetzt bereits von einer wirklichen Wende zu sprechen ist es noch viel zu früh. Schließlich ist ein Teil des Unternehmens gerade erst in die Insolvenz geschlittert und der Rest wurde vorher noch abgespalten. Das dies die einzige Möglichkeit war den gesamten Konzern zu retten scheint nun umso klarer, wenn man die aktuellen Zahlen sieht. Allerdings ist auch dieser Prozess noch gar nicht endgültig abgeschlossen. Mehrere Gerichtsverfahren laufen, in denen Gläubiger versuchen die Aufspaltung sowie die Insolvenz nach Chapter 11 zu verhindern.

Wie sieht es wirklich aktuell mit der Ceasars Gruppe aus

Nach dem Plan der Geschäftsführung wurde das Unternehmen in zwei Teile aufgeteilt. Da ist zum einen die Ceasars Entertainment Operating Co., die im Januar dieses Jahres Insolvenz angemeldet hat. Doch im Gegensatz zum Deutschen Insolvenzrecht hat die alte Geschäftsführung hier die Möglichkeit weiter den Umschwung versuchen, während sie gleichzeitig vor den Forderungen der Gläubiger geschützt sind. Das könnte durchaus auch dazu beitragen, dass es nach Jahren wieder solch ein gutes Ergebnis gibt.

Zum Anderen betreibt das Unternehmen aber mehrere weitere Abteilungen bzw. Tochterfirmen wie die Ceasars Entertainment Resort Properties oder die Ceasars Growth Partners. Diese Unternehmen sind dann für den Betrieb der verschiedenen Spielbanken, Casinos und Hotels verantwortlich. Das tolle dabei ist, dass jedes dieser Einzelunternehmen ein Plus erwirtschaften konnte und es so wirklich nach einem Aufschwung aussieht. Aber auch die Senkung der Ausgaben trägt natürlich dazu bei, dass dieses erste Quartal so gut ausgegangen ist.

Schwarze Wolken tauchen am Horizont auf

So gut sich diese Zahlen alle lesen, vor allem dank der zusätzlichen Einnahmen und Umsätze in den Spielbanken, alles ist doch nicht Gold was glänzt. Denn gerade mit dem Ceasars Casino in Las Vegas einem der Flaggschiffe des Unternehmens droht weiteres Ungemach. Weil sie verschärften Gesetzen gegen Geldwäsche nicht nachgekommen sind droht nun ein Zwangsgeld von bis zu 20 Millionen Dollar.

Natürlich wird der Konzern auch diese Ausgabe verkraften können. Aber es sind solche Kleinigkeiten, die in vermehrter Form dazu geführt haben, dass es nicht so läuft wie es laufen sollte. Die Ceasars Gruppe ist auf einem guten Weg. Doch spätestens am Ende des Jahres kann wirklich gesagt werden ob und wie hoch die Chance auf eine langfristige Rettung des Konzerns ist.

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