Finaler Kampf um Casinos Austria

Der Kampf um die Casinos Austria geht derzeit in die letzte Runde. Aktuell „pokern“ die beiden wichtigsten Aktionäre Novomatic und Kirchenbank um die heißbegehrten Anteile der österreichischen Spielbanken. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt, und noch immer ist unklar, wer am Ende das Rennen um die Anteile macht.

Heute fällt die Entscheidung, auf die österreichische Glücksspielaktionäre so lange gewartet haben. Im Zuge der Hauptversammlung der Casinos Austria soll nämlich heute entschieden werden, wer am Ende die Hauptaktionäre des Unternehmens sind. Bisher sieht es so aus als würde die Novomatic das Rennen gemeinsam mit der Kirchenbank machen. SN hat in den vergangenen Tagen bekanntgegeben, dass die beiden Unternehmen fortan gemeinschaftlich um die Aktienanteile kämpfen und sich diese am Ende teilen wollen. Die Casinos Austria sind bisweilen teilstaatlich, doch die Kernaktionäre hätten nach der Hauptversammlung die Mehrheit an dem Unternehmen – vorausgesetzt, der gesetzte Plan geht heute Nachmittag tatsächlich auf.

Kirchenbank und Novomatic agieren gemeinsam

Insider wissen: Die Casinos Austria haben einen Gesamtwert in Höhe von etwa 1,2 Milliarden Euro. Rund 1/3 wurden als Verkaufswert für die aktuell noch übrigen Anteile angesetzt. Sollten Novomatic und die Kirchenbank den Kampf gewinnen, haben sie definitiv ein mehr als rentables Geschäft gemacht. Es gibt zwar noch einige weitere Konkurrenz auf dem Markt – darunter zwei tschechische Glücksspielmagnaten – , doch derzeit sieht es für die Novomatic und Kirchenbank recht gut aus. Das bislang bestehende Problem der gegenseitigen Vorverkaufsrechte ist zwar noch immer nicht aus der Welt, doch man will heute endgültig eine Lösung dafür finden.

Verhandlungen sollen Ergebnisse bringen

Damit hätte der Streit um die Anteile bald ein Ende. Wie es am Ende ausgeht, wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben. So einfach wie erhofft ist der Deal tatsächlich nicht. Umso mehr stehen die Aktionäre in ihrem „letzten Kampf“ unter Spannung. Die Hauptsache ist, dass die Thematik ein Ende findet. Inzwischen wird seit Monaten über das Verfahren diskutiert und gepokert. Höchste Zeit, endlich für Klarheit zu sorgen.

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