Glücksspiel in Mexiko

Nun ist es soweit: Auch Mexiko entscheidet sich möglicherweise dazu, das Glücksspiel im Land zu liberalisieren. Bereits am heutigen Tag wird der Vorschlag beim Parlament eingereicht, und man hofft auf eine Genehmigung bis zum Ende des Monats. Zumindest der Präsident der Vereinigung der Lizenznehmer ist guter Dinge. Miguel Sanchez glaubt fest daran, dass man die größten Hürden bereits jetzt überwunden hat. Die Abgeordnetenkammer hat nunmehr die Gelegenheit, sich dazu zu äußern. Ob die vorgeschlagene Reform tatsächlich in den kommenden Tagen genehmigt wird, das bleibt jedoch abzuwarten. Noch sind die Würfel schließlich nicht endgültig gefallen. Sanchez, der AIEJA Präsident, vermutet jedoch, dass das Votum im Parlament Mexikos einstimmig ausfallen wird. Von der Reform profitiert das Land schließlich in vielerlei Hinsicht. Gerade die Branche selbst soll in Mexiko an Stabilität und Transparenz gewinnen. Bislang ist sie nämlich mehr als undurchschaubar – auch und gerade für das Parlament.

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Reform noch vor Wahlen

Aktuell sitzen Sanchez und weitere Vertreter der Branche auf heißen Kohlen. Sollte die Entscheidung nicht so zeitnah fallen wie erwartet, sind aufgrund der im kommenden Jahr anstehenden Wahlen weitere Verzögerungen möglich. Für die Branche wäre dies eine Katastrophe. Im Allgemeinen kommt Mexiko mit Verabschiedung der Reform einen großen Schritt voran. Diese beinhaltet unter anderem ein Mindestalter von 21 Jahren in lokalen Spielbanken. Die Unternehmer, die im Land ein Casino eröffnen wollen, dürfen sich auf Konzessionen bewerben. Eine Genehmigung ist dann jeweils für zehn Jahre geplant. Betreiber müssten sich letztlich nicht immer wieder neu bewerben und ebenso keine Sorgen um ihre Zukunft machen. Die Regulierung erfolgt ähnlich wie hierzulande durch öffentliche Stellen. Aktuell ist der Bereich Glücksspiel in Mexiko leider sehr unsortiert und undurchsichtig. Daran gilt es, in den kommenden Monaten zu arbeiten.

Hoffnung für den Tourismus

Die Betreiber von Spielbanken im Land profitieren ebenfalls von der Reformierung des Glücksspielgesetzes. Gerade der Bereich Poker würde dann florieren. Als Vorbild zieht man derzeit vor allen Dingen Brasilien heran, denn dort ist es schon seit ein paar Jahren möglich, landesweite Poker Events zu planen und umzusetzen – immer mit Blick auf den Spieler- und Jugendschutz. Sollte sich Mexiko tatsächlich nach Brasilien richten, wären schon in Kürze erste große Turniere denkbar, die zum einen der Wirtschaft dienlich sind und zum anderen auch den Tourismus ordentlich ankurbeln. Wie in anderen Ländern darf man gerade bei Poker auf große Resonanz aus der ganzen Welt rechnen.

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