Glücksspiel und die Politik

Nach wie vor steht das Glücksspiel in Deutschland in der Kritik. Allerding gibt es zahlreiche Unterstützer unter den bekannten Politikern, die sich deutlich für die Pläne des Deutschen Sportwetten-Verbandes, kurz DSWV, aussprechen. Seit vielen Jahren schon kämpfen Glücksspielbetreiber im Verband darum, dass der Glücksspielmarkt in Deutschland endlich eröffnet wird. Das Monopol Lotto würde man dadurch logischerweise kippen. Doch das ist nicht der einzige Grund für die Gegenwehr vieler Kritiker. Die meisten berufen sich nämlich mehr darauf, dass die Gefahr von Spielsucht schlichtweg zu groß ist, sollte man dem Glücksspiel freie Bahn lassen. In der vergangenen Woche wurde online ein so genanntes „Imagespot“ veröffentlich. Hieran beteiligt war nicht nur der DSWV. Auch bekannte Politiker nahmen an der Aktion teil – unter anderem Peter Ramsauer von der CSU. Er nannte den Verband eine „wirkliche Bereicherung der Verbändelandschaft“.

Superlenny Casino

Zuspruch einiger Politiker

Weitere Spitzenpolitiker, die in der FDP und der Union aktiv sind, freuen sich ebenfalls darüber, dass ein neuer Verband gegründet wurde. Ihm gehören beispielsweise Tipico und auch Cashpoint, zwei Größen des Glücksspielmarktes, an. Auch Peter Harry Carstensen von der CDU ist begeistert von den Entwicklungen. Er teilte in dem Imagespot mit: „Endlich kommt es mal dazu, dass es einen Verband gibt, in welchem die Anbieter mit einer Stimme sprechen.“ Genau das ist es, was Deutschland offensichtlich fehlte. Nun tun sich immer mehr Politiker und Glücksspielbetreiber zusammen, um für eine Eröffnung des Marktes respektive Lockerungen der geltenden Verordnung zu kämpfen. Im Zusammenhang mit dem Imagespot sind Namen wie Hans-Jörg Arp und Wolfgang Kubicki aufgetaucht. Es scheint ganz so als sei die Politik dem Trend des Spielens gar nicht so verschlossen gegenüber, wie man zunächst angenommen hatte. Mehr und mehr Spitzenpolitiker sprechend sich für Wettanbieter aus und hoffen darauf, dass der Verband gemeinsam mit ihrer Unterstützung endlich etwas bewirken kann.

Wandel wird nach wie vor erwartet

Dass gerade die Politiker in Schleswig-Holstein mit von der Partie sind, wundert kaum. Schließlich war der Norden schon vor Jahren für eine Eröffnung des Sportwetten-Marktes. Unter der Führung der schwarz-gelben Koalition hatte sich Schleswig-Holstein damals dazu entschieden, gegen den Strom zu schwimmen. Kein anderes Bundesland hatte das Glücksspiel liberalisiert. Letztlich blieb aber auch den Politikern hier nicht anderes übrig als sich dem Gesetz zu fügen. Dennoch gibt es seit 2012 Lizenzen, und die Fürsprecher aus der Politik sind noch immer der Meinung, das richtige getan zu haben.

Kommentare zu Glücksspiel und die Politik