Glücksspielbetrüger im Innenministerium

Da denkt man immer die Politiker in ganz Europa sind für das Glücksspielmonopol und tun alles gegen den freien Markt und nun so was. In Spanien ist nämlich ein Mitarbeiter des balearischen Innenministeriums aufgeflogen einen florierenden Glücksspielring mit illegalen Automaten betrieben zu haben. Er und seine drei Kumpanen nutzten dabei die Nähe zur Politik und den entsprechenden Entscheidern um lange Zeit unbehelligt zu bleiben.

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Nun sind die Urteile in dem Fall gefallen. Beteiligt waren drei Unternehmer und ein Mitarbeiter aus dem Innenministerium. Sie sollen gemeinsam Steuern hinterzogen haben. Besser gesagt sie haben auf ihre Einnahmen einfach gar keine bezahlt. Alle wurden nun nach den Verhandlungen zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu einer ziemlich milden Strafe von 31.296 Euro verurteilt. Gefordert waren zunächst sogar Haftstrafen, doch diese hat dann wirklich niemand erwartet. Auch über die Menge der unterschlagenen Steuern ist nichts bekannt geworden.

Geständnis gegen Haftstrafe

Gerade in letzter Zeit ist in vielen Staaten Europas einiges klar geworden. Gegen Steuerhinterzieher und gegen Glücksspiel wird hart vorgegangen. Da kann kaum jemand mit Milde rechnen. Das hier die vier Angeklagten nun nur mit einer Geldstrafe, die dann noch nicht einmal wirklich hoch ist, weggekommen sind ist umso erstaunlicher. Man will ja nichts unterstellen, aber schon alleine aus Schadenfreude, dass nun auch mal jemand aus der Politik damit erwischt wurde hätte man sich etwas anderes gewünscht.

Dabei waren die Slots bzw. Casino Spiele an sich ja gar nicht illegal. Die drei Unternehmer haben eine oder mehrere Unternehmen gehabt mit denen sie so etwas betrieben haben und dementsprechend auch aufstellen durften. Das Problem war eher mit der Steuer. Denn von ihren Einnahmen wollten sie nicht wirklich viel an den Staat abtreten. Und da kam dann der Mitarbeiter im Innenministerium zum Zuge. Denn dieser hat dafür gesorgt, dass sie für die Steuerhinterziehung nicht belangt wurden.

Glücksspiel und Politik

Klar wünscht man sich hier als Betroffener, der die meisten Urteile in Sachen Glücksspiel nicht verstehen kann ein anderes Urteil. Denn gerade die Politiker und Richter sind es die sich sehr selten auf die Seite der online Casinos und ähnlichen Dingen schlagen. Nun hätte es die Chance gegeben wenigstens zu sagen, dass auch sie ihre Finger mit im Spiel haben.

Aber da muss man auch fair bleiben. Denn nur weil hier ein schwarzes Schaf ist, heißt das ja noch überhaupt nichts. Vor allem würde es auch nichts bringen jetzt pauschal weiter oder wieder auf die Politik zu schimpfen.

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