Grossrazzia in Tirol

Nach wie vor wird mit harten Bandagen gegen illegales Glücksspiel gekämpft. So auch in Tirol. Dort wurden im November gleich 50 Betriebe genauer unter die Lupe genommen. Im Zuge der großen Razzia waren neben der Polizei auch Beamte der Finanz unterwegs. Dies wurde jüngst offiziell von der Tiroler Tageszeitung bestätigt. Während der Kontrollen konnten die Behörden insgesamt mehr als 110 Spielautomaten sicherstellen, die nicht legal betrieben wurden. Mit den Konsequenzen müssen die Betreiber nun rechnen – und die fallen ganz sicher nicht milde aus.

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Großaufgebot mit systematischen Kontrollen

Razzien im Bereich Casinos und Spielbetriebe sind inzwischen längst keine Seltenheit mehr. Immer wieder verbünden sich Polizei und Finanzpolizei mit diversen anderen Behörden, um ihre Bezirke im Land von illegalem Glücksspiel zu befreien. In der Regel ist das keine einfache Aufgabe, denn Hinterhofkneipen und andere Betriebe müssen genau im Blick gehalten werden. Eine einfache Überprüfung würde hier kaum Wirkung zeigen. Deshalb stellt man auch in Tirol immer wieder Großaufgebote zusammen, um möglichst alle Betriebe zeitnah zu checken. Die Wirkung spricht wie in diesem Jahr eindeutig für sich, denn es konnten einmal mehr weit über 110 Geräte sichergestellt werden.

Razzia erfolgreich

Die Kooperation zwischen Polizei und Behörden war wie so oft ein voller Erfolg. Es konnten immerhin über 40 Verstöße gegen das geltende Gesetz verzeichnet werden. Diese bringt Tirol nun ganz offiziell zur Anzeige – neben der Beschlagnahmung aller nicht zulässigen Geräte, die natürlich nicht wieder an die Betreiber zurückgegeben werden. Vier Unternehmen, die sich massiv gegen das Glücksspielgesetz stellten, mussten sofort geschlossen werden. Auch eine Teilschließung zweier weiterer Betriebe war die Folge der Razzia. Weitere Betreiber müssen noch bangen, denn ihnen wurde aufgrund der Verstöße zumindest mit einer Schließung gedroht. Sollten diese Betreiber erneut Spielautomaten aufstellen und ihre Gäste zum Spielen animieren, drohen außerdem weitere schwere Konsequenzen.

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