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Hurrikan Sandys Nachwehen

Der Hurrikan Sandy, der letztes Jahr über Atlantic City wütete, war der wohl größte Wirbelsturm, den die USA je gesehen hat. Zwar hat die Glücksspiel Hochburg in New Jersey die schlimmsten Katastrophen überstanden, doch die insgesamt 12 Spielbanken erholen sich nur mit sehr viel Mühe von den noch immer spürbaren „Nachwehen“ des Orkans. Es sieht derzeit alles danach aus, dass das Geschäftsjahr 2013 das schlechteste seit mehr als 20 Jahren wird – und zwar für alle zwölf Betriebe. Seit ganzen sieben Jahren geht es mit der Wirtschaft in der kleinen Glücksspielmetropole ohnehin stetig bergab, doch dass es so schlimm kommen würde, damit hat vor Sandys „Auftritt“ im vergangenen Jahr niemand gerechnet.

Bereits im März 2013 musste sich der Besitzer des in Atlantic City einmal so beliebten Kasinos und Hotels Revel aus dem Gläubigerschutzverfahren verabschieden. Eigentlich plante er, das 2,6 Mrd. schwere Unternehmen wieder mit neuer Spannung zu füllen und sich nicht unterkriegen zu lassen nach all den Pleiten. Zwar ehrte ihn dieses Ziel, doch erreichen konnte er es schlussendlich doch nicht. In New Jersey schmiedete man schon ein Jahr vor dem großen Unglück Pläne für ein Programm, durch das alle wirtschaftlichen Schwächen ausgeglichen werden sollten. Zum einen ging es um Steuer-Erleichterungen für die Glücksspielbetriebe. Gleichzeitig wurde eine Werbekampagne auf die Beine gestellt, die satte 30 Millionen US Dollar kostete. Der erhoffte Erfolg blieb bis heute jedoch aus. Touristen, wie es sie noch vor 10 Jahren in Hülle und Fülle gab, weichen ganz offensichtlich aus und greifen auf andere Glücksspielmetropolen – oder aber auf Online Casinos – zurück.

Seit 1976 ist es im New Jersey erlaubt, Kasinos zu betreiben. Dies gilt jedoch nur für Atlantic City. Ziel der damals eingeführten Lockerung war es, die Kassen der Stadt zu füllen. Immerhin bis 2007 ging es der Wirtschaft auch recht gut. Danach führte ein Rezession, die satte eineinhalb Jahre anhielt, ins totale Minus. Auch in den benachbarten Staaten kamen weitere Spielautomaten hinzu, so dass es um Atlantic City letztlich immer stiller wurde. 2012 nahm New Jersey nur noch rund 3 Milliarden Dollar durchs Glücksspiel ein. 2006 waren es weit über 5 Milliarden. 2013 soll es weiter runter gehen, auf maximal 2,9 Mrd. Dollar. Dies liegt vor allen Dingen an der Tatsache, dass die Spielbanken bereits einige Tage vor dem Eintreffen von Sandy dicht machen mussten. Am 29. Oktober wütete der Hurricane über den Staat, und erst eine Woche später konnte wieder geöffnet werden.

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