Kampagne für Wahlkampf gestartet

Die American Gaming Association (AGA) startet den Wahlkampf für die amerikanische Präsidentschaft 2016. Während die Parteien noch gar nicht wissen wer überhaupt antritt, hat der Lobbyverband bereits seine Kampagne für mögliche Kandidaten gesteigert. Unter den Stichwörtern „Gaming Votes“ möchte man nicht nur entsprechende US-Präsidentschaftskandidaten unterstützen, sondern auch für die Themen online Casinos, Glücksspiel im Internet und Spielbanken sensibilisieren.

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Das ist eine wirklich gute Sache. Das Verhältnis der Amerikaner zu Casino Spielen ist immer noch ziemlich widersprüchlich. So gibt es natürlich wie überall Befürworter und Gegner. Allerdings stehen diese sich wahrscheinlich nirgends so verfeindet gegenüber wie dort. Das beste Beispiel ist Sheldon Adelson. Dieser Mann hat Milliarden mit Spielbanken und Glücksspiel verdient. Wenn es aber um die Legalisierung von Glücksspiel im Internet geht, dann ist der über 80-jährige mittlerweile bereit seine Milliarden wieder auszugeben um es zu verhindern.

Aufklärung über die Glücksspiel Industrie

Offiziell geht es bei der Kampagne „Gaming Votes“ natürlich darum die Kandidaten über die verschiedenen Glücksspielthemen aufzuklären. Das mag zwar etwas komisch klingen, aber oftmals verbindet man ja mit Casinos nur die Hoffnung viel Geld zu gewinnen. Was da alles dahinter steckt sehen viele Menschen ja gar nicht. Auch in den USA sind mehrere Millionen in dieser Branche beschäftigt.

Dass es zum Beispiel in Sachen Legalisierung von Spielbanken, online Casinos oder Sportwetten, hier gibt es in den USA wirklich noch viel Nachzuholen. Es gibt noch immer einige Bundesstaaten in denen es verboten ist Roulette oder Blackjack um Geld zu spielen. Die AGA will mit ihrer Kampagne den potentiellen Kandidaten klar machen, dass es dabei nicht nur drum geht noch mehr Geld zu verdienen, sondern auch um die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Freiheit der Bürger. Vor allem mit den Arbeitsplätzen lässt sich punkten, denn alleine dieses Jahr sollen knapp 100.000 neue Jobs in der Glücksspielbranche geschaffen werden.

Gaming Votes will auch Einfluss nehmen

Wer aber denkt, es handelt sich hier nur um eine kleine Aufklärungskampagne, der sieht sich falsch gewickelt. Die Verantwortlichen dahinter wollen durchaus auch Einfluss auf die Kandidaten und natürlich den Wahlausgang nehmen. Ein Kandidat, der zum Beispiel von Sheldon Adelsons Milliarden finanziert ist muss verhindert werden.

Dabei haben sie verschiedene Möglichkeiten. Sie wollen nämlich nicht nur bei den Kandidaten für Aufklärung sorgen, sondern auch den Mitgliedern oder besser gesagt den Mitarbeitern in Casinos aufzeigen welche potentiellen Präsidenten besser für sie sind. Und dabei dann natürlich auch eine ganz klare Wahlempfehlung abgeben. Wie erfolgreich sie damit sein werde, zeigt sich allerdings erst mit hoher Wahrscheinlichkeit wenn es in die heiße Phase geht.

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