Kein online Poker für Indianer

Es wäre wirklich ein für online Poker Spieler gutes Urteil gewesen. Sie Iipay Nation of Santa Ysabel, ein Stamm der amerikanischen Ureinwohner aus Kalifornien haben versucht online Poker zu ermöglichen. Sie haben sich dabei auf ihre Sonderrechte berufen. Doch ein Urteil hat diesem nun Widersprochen. So wird es auch in den nächsten Monaten kein landesweites online Gambling in den USA geben.

Online Casinos sind in den USA ja schon lange verboten. Doch mit dem Black Friday wurde dann auch noch online Poker der Gar ausgemacht. Seit einigen Jahren gibt es zwar wieder die Möglichkeit in Nevada, New Jersey und Delaware online sein Glück zu versuchen, jedoch zu einer landesweiten Lösung ist es bisher nie gekommen. Auch verschiedene Indianerstämme haben es bereits versucht und sind mehr oder weniger gescheitert. Jetzt bleibt den Spielern eigentlich nur noch die Hoffnung auf den zukünftigen US Präsidenten. Schließlich hat Donald Trump bereits einige Investments in die Glücksspielbranche getätigt.

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Ist dies das Ende für online Casinos durch Indianer Stämme?

Man kann natürlich nichts ausschließen. Aber klar ist auf jeden Fall, dass dieses Urteil ein harter Schlag war. Und das aus zwei Gründen. Zum einen ist Kalifornien der wahrscheinlich wichtigste Bundesstaat für online Poker und Casino Spiele und dementsprechend viele Anbieter haben das Bemühen der Ureinwohner unterstützt. Zum anderen klang ihre Begründung auch sehr logisch. Sie beriefen sich nämlich auf den Indien Gaming Regulatory Act, der es den Ureinwohnern erlaubt auf ihrem Gebiet Glücksspiele anzubieten.

Das Gericht hat nun entschieden, dass die Ureinwohner zwar das Recht haben auf ihrem Land Glücksspiele anzubieten. Und es hat auch akzeptiert, dass die Server dort stehen. Aber nach Meinung des Gerichts ist es entscheidend wo sich die Spieler befinden. Und diese würden sich natürlich zum größten Teil außerhalb befinden.

Weitere Reservate und Stämme kämpfen für online Casinos

Dies war natürlich nicht der einzige Versuche über die Sonderrechte der Ureinwohner landesweite online Casinos einzuführen. Sowohl in der Vergangenheit wie auch aktuell und sicherlich in der Zukunft waren, sind und werden noch viele weitere Gerichtsverfahren geführt. Aber bisher eben alle ziemlich erfolglos.

Vielmehr führen verschiedene Bemühungen oftmals auch zum Streit. Gerade erst hat die Universal Entertainment Group die Iowa Tripe of Oklahome auf 10 Millionen Entschädigung verklagt weil eine gemeinsam geplante Kooperation für ein online Casino nicht zustande gekommen ist. Die ganze Sache ist jedoch ziemlich dubios und sorgt eher für negative Puplicity.

Kommen online Casinos in den USA?

Die Frage stellt sich so ja gar nicht mehr. Schließlich gibt es bereits online Casinos in den USA. Allerdings nur in drei Bundesstaaten. Da fehlen noch einige und eine landesweite Regelung scheint auch nicht in Sicht zu sein. Aber nicht nur dass, auch die Bundesstaaten wie Kalifornien und ähnliche, die bereits kurz vor einer Regulierung standen, scheinen nun wieder den Fuß vom Gas zu nehmen.

Es kann natürlich daran liegen, dass in den letzten Wochen und Monaten der Wahlkampf das entscheidende Thema war. Aber dieser ist nun vorbei und was man von Donald Trump erwarten kann ist nicht wirklich klar. Schließlich war einer seiner größten Spender Sheldon Adelson. Und dieser hat ja schon mehrfach angekündigt online Casinos in den USA verhindern zu wollen.

Daher ist es logisch, dass die meisten online Spieler vor allem auf Hilary Clinton gehofft haben. Aber im Endeffekt hat Trump ja auch gezeigt, dass er bereit ist seine Meinung und Überzeugung schnell zu ändern. Oder besser gesagt sich nicht einordnen zu lassen. Vielleicht liegen ja auch in Sachen online Casinos alle falsch und sobald der neue Präsident die Möglichkeiten zusätzliche Steuern zu generieren erkennt wird er sich auch regulieren.

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