Keine Kooperation gegen Sportwetten Betrug

Interpol ist stark im Kampf gegen den Sportwetten Betrug vertreten. Die länderübergreifende Polizeiorganisation aus Europa tut alles um Manipulationen zu verhindern und aufzuklären. Dabei werden sie auch von der FIFA unterstützt. Bisher jedenfalls. Denn die Polizisten wollen nicht mehr mit dem Fußball Verband zusammen arbeiten.

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um echtes geld spielen

Jährlich hat Interpol bisher von der FIFA 20 Millionen Franken kassiert. Eine stattliche Summe wenn man bedenkt, dass sich viele der Beamten immer über zu wenig Geld und Ausstattung beschweren. Dieses gemeinsame Programm gegen Betrug bei Sportwetten ist bereits 2011 gestartet und sollte mindestens 10 Jahre gehen. Doch bis nun alle Vorwürfe gegenüber der Organisation aufgeklärt sind möchte man jegliche Zusammenarbeit vermeiden und verzichtet deshalb auch auf die Gelder.

Sportwetten Betrug aufklären

Interpol ist übrigens nicht die einzige Organisation, die vorerst nicht mehr mit der FIFA zusammen arbeiten möchte. Auch der Vatikan hat gemeinsame soziale Projekte aufgekündigt. Doch geht es hier ja um Sportwetten und etwaiger Betrug bei großen Sportereignissen vor allem im Weltfußball. Und hier müssen sich eh alle Beteiligten die Frage stellen lassen in wie weit solch eine Kooperation nötig ist, Sinn macht oder überhaupt etwas bringen kann.

Schließlich können sowohl FIFA wie auch Interpol selbst sehr wenig aufklären. Alle Experten sind sich nämlich einig, dass die eine wirkliche Aufklärung von Betrug und Spielmanipulation nur in Zusammenarbeit mit den Sportwetten und Casino Anbietern geschehen kann. Diese sind nämlich die Einzigen mit Einblick in ungewöhnliche Wettabgaben oder wenn sonst etwas nicht stimmt.

So lange man aber von allen Seiten versucht diese zu kriminalisieren und zu verbieten wird sich da auch nichts tun. Die nun gestoppte Zusammenarbeit hat also maximal symbolische Wirkung. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit weder weniger noch mehr aufgeklärte Betrugsfälle und Spielmanipulationen geben als davor. Das einzige was sich ändern wird ist, dass Interpol eben diese 20 Millionen Franken fehlen werden.

FIFA sieht sich falsch behandelt

Natürlich sieht sich die FIFA von Interpol falsch behandelt. Und ganz so unrecht haben sie ja auch nicht. Das bei der FIFA vieles nicht rund läuft war aber schon seit Jahren klar. Mit der Beendigung dieser Kooperation hat es aber einfach den Eindruck, als hätte man auf Seiten von Interpol Angst die Fußballorganisation wäre auch in Manipulationen involviert.

Und das kann man wohl mit ziemlicher Sicherheit ausschließen. Die FIFA mag vielleicht versuchen den Ausrichter einer Weltmeisterschaft zu bestimmen, aber das sie ein Spiel manipuliert hat kann man ihnen doch nicht vorwerfen. In Sachen Sportwetten stand das Unternehmen immer ganz klar.

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