Kosten des Glücksspielstaatsvertrags

In Deutschland gibt es ja die Situation, dass es aktuell sich wiedersprechende Glücksspielgesetze gibt. Dass die einzelnen Bundesländer zwar unterschiedliche Gesetze haben ist bekannt, denn schließlich ist Glücksspiel Ländersache. Aber das es wie in Schleswig-Holstein legale online Casinos und Sportwetten Anbieter gibt während sie eigentlich online Glücksspiel verboten haben ist ungewöhnlich.

Sunmaker neue Spiele

um echtes geld spielen

Aber diese Konstellation hat auch einen Vorteil, denn sie zeigt sehr schön wie viel Geld dem Deutschen Bürger jährlich an Einnahmen verloren gehen weil der Staat sein Monopol in diesem Bereich schützt um so selbst über ein paar Millionen Euro zu verfügen die es zu verteilen gibt. Mit einem offenen Markt wäre das dann nicht mehr so einfach. Und die Politik müsste sowohl an Macht wie auch an Einfluss abgeben. Das scheint eine Situation zu sein, die keiner wirklich mitmachen möchte, egal wie viel Geld sie dem Steuerzahler bringt.

Mehrere 100 Millionen Einnahmen in Schleswig-Holstein

Die letzte CDU-FDP Regierung in Schleswig-Holstein hat ein Glücksspielgesetz auf den Markt gebracht, dass dem Glücksspielstaatsvertrag widerspricht und online Casinos, Poker sowie Sportwetten legalisiert und reguliert. Dazu wurden dann kurz vor der Wahl noch einige Anbieter wirklich lizenziert, so dass diese nun auch wenn die SPD-geführte Regierung wieder in den Glücksspielstaatsvertrag beigetreten ist weiter ihr Angebot anbieten dürfen.

In den letzten Jahren wurden mehrere 100 Millionen Euro eingenommen. Um genau zu sein wurden alleine durch die Sportwetten Lizenzen im vergangenen Jahr 160 Millionen Euro eingenommen. Zum Vergleich hat es der staatliche Anbieter Oddset geschafft im gleichen Zeitraum nicht einmal sieben Millionen Euro an Abgaben zu bezahlen. Rechnet man dies nun auf alle Bundesländer hoch, dann kann man davon ausgehen, dass jährliche Einnahmen in Höhe von mehreren Milliarden Euro entgehen nur weil die Politik nicht bereit ist ihre Macht, die sie durch das Staatsmonopol auf Glücksspiel hat einzuschränken.

Bürger lassen sich täuschen

Wie wichtig der Politik dabei diese Macht ist zeigt sich nicht nur, dass man freiwillig auf mehrere Milliarden Euro an Einnahmen verzichtet, sondern auch immer wieder suggeriert, dass nur staatliche Anbieter in der Lage sind sicheres, faires und reguliertes Spiel anzubieten. Das dies aber nicht so ist, zeigen genügend andere Beispiele auf der gesamten Welt.

Doch Deutschland hält weiterhin daran fest. Selbst wenn es in Schleswig-Holstein gelungen ist ein faires und gutes Glücksspielgesetz zu schaffen von dem sowohl das Land wie auch die Bürger und auch die Anbieter profitieren, wird dies immer noch nicht wahrgenommen. Ja der SPD Politiker Ralf Stegner behauptet immer noch, dass die Anbieter in Deutschland keine Steuern und Abgaben zahlen wollen. Obwohl er in seinem eigenen Bundesland, genau das Gegenteil sehen kann.

Kommentare zu Kosten des Glücksspielstaatsvertrags