Litauen gegen Casinos

Illegales Glücksspiel soll künftig auch in Litauen keine Chance mehr haben. Deshalb wurden die Zügel von Seiten der Regierung gegenüber Betreibern inzwischen deutlich angezogen. Bereits am 1. Januar 2016 ist im Land ein abgewandeltes Glücksspielgesetz in Kraft getreten, an das sich fortan alle Unternehmen der Branche zu halten haben. Hier geht es vor allen Dingen darum, härter gegen illegale Anbieter vorgehen zu dürfen – und zwar solche, die keine offizielle Ermächtigung zum Betrieb von Spielautomaten und Co haben. Gerade lokale Unternehmen stehen nunmehr im Fokus der Justiz. So will man insbesondere Geldwäsche und Spielsucht vorbeugen. So wie bereits viele Länder zuvor setzt also nun auch Litauen ein Zeichen. Internet Providern kann inzwischen verboten werden, illegale Glücksspielseiten anzubieten. Sie werden hart in die Knie gezwungen und müssen solche Online Casinos für Spieler aus Litauen unzugänglich machen. Die Sanktionen fallen dabei deutlich schärfer aus als in vielen anderen Ländern.

Kampf gegen illegale Anbieter

Die GCA, eine entsprechende Behörde des Landes, hat sich mit EU Nachbarländern kurzgeschlossen. Gemeinsam arbeitet man bereits mit Nachdruck an einer schwarzen Liste. Sie beinhaltet alle Betreiber, die deutlich eingeschränkt oder komplett verboten werden sollen. Die geforderte Gesetzesänderung wurde nun ganz offiziell von der Präsidentin Litauens unterzeichnet. Das Thema ist kein neues im Land, denn bereits im Jahr 2013 wurden schärfere Gesetze gefordert. Hier will man sich fortan ein wenig mehr an Belgien richten und Partnerschaften mit landbasierten Casinos eingehen, die im Nachgang die Möglichkeit bekommen, ein Online Konzept auf die Beine zu stellen. Die Umsetzung der Regelungen ist allerdings kein Kinderspiel, denn illegale Betreiber sind sehr einfallsreich, um Gesetzeslücken auszunutzen.

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