Lizenzvergabe an Admiral

Wenn man Medienberichten glaubt, dann sollen bereits vor der eigentlichen Landtagswahl, die am 3. März 2013 stattgefunden hat, zwei Lizenzen für das kleine Glücksspiel vergeben worden sein. In Kärnten darf sich das Tochterunternehmen der Novomatic AG, Admiral, schon jetzt über die Konzession freuen, die ganze 15 Jahre Gültigkeit besitzt. Aus den Berichten geht hervor, dass diese Vergabe Ende Februar stattgefunden haben soll. Auch Amatic ist seither im Besitz einer Konzession für das kleine Glücksspiel. Aufgrund der geltenden Amtsgeheimnisse war es dem Abteilungsleiter von nicht möglich, die frohe Botschaft vorzeitig zu verkünden. Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen werden die Regulierungen für das „kleine Glücksspiel“ erneut ein Thema sein und womöglich auch über einen längeren Zeitraum hinweg bleiben, denn noch immer herrscht in dieser Sache Uneinigkeit.

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Admiral ist einer von zwei Anbietern

Das besagte kleine Glücksspiel gilt nun schon seit Herbst 2012. Beschlossen wurde es durch die Mehrheit der ÖVP und PFK. Trotz zahlreicher Stimmen gegen diesen Entscheid hat sich das neue Gesetz durchsetzen können. Bereits im Dezember wurden einige Lizenzen ausgeschrieben. Lediglich 465 Spielautomaten dürfen künftig in Kärnten stehen, wobei dies auch nur dann möglich ist, wenn gültige Konzessionen vorliegen. Zumindest zwei der insgesamt 10 Bewerber können nun vorzeitig aufatmen, denn ihre Lizenzen wurden bereits im Februar zugesichert. Dass es eine so schnelle Entscheidung geben würde, damit hat wohl keiner gerechnet. Grund für die rasante Auswahl war die Tatsache, dass acht der Bewerber schon im Prüfverfahren nicht überzeugen konnten, da sie nicht alle Rahmenbedingungen einhielten.

Selbst die Zuständigen wunderten sich darüber, denn man hat zumindest damit gerechnet, dass drei Bewerber alle Anforderungen erfüllen. Dass nun doch nur zwei übrig geblieben sind, war eine wirklich große Überraschung für alle Seiten. Die beiden „Sieger“ in diesem Verfahren müssen sich nun darüber einig werden, wer wie viele der maximal möglichen 465 Spielautomaten aufstellen wird. Ganz offensichtlich gibt es dazu schon eine klare Linie, doch bisweilen darf nicht über die Regelung gesprochen werden.

Das kleine Glücksspiel kann beginnen

Derzeit wehrt sich die Merkur AG in Kärnten gegen den ergangenen Beschluss, denn man hat das Unternehmen in dem Lizenzverfahren frühzeitig „rausgekickt“. Der Ausschluss aus der Verfahrensgemeinschaft sei laut einem zuständigen Sprecher rechtswidrig. Aus diesem Grund ist die Merkur Entertainment AG nun in Widerspruchshaltung gegangen und wird die notwendigen Schritte einleiten, um möglicherweise doch noch eine Chance zu erhalten.

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