Millionen Pleite für Spielautomaten Firma

Nun ist es so weit im Zuge der rechtlichen Umgestaltung im Österreichischen Glücksspielrecht hat es das erste größere Unternehmen erwischt. Besser gesagt gleich drei Firmen mussten Insolvenz anmelden. Dabei handelt es sich um die KM Future Holding GmbH sowie ihre beiden Tochterfirmen Fun Sportwetten GmbH und Automatenverleih Fun & Future GmbH.

Die Unternehmen haben bereits seit längerem Probleme, jedoch wollten die Verantwortlichen nicht aufgeben. Sie haben versucht mit mehreren Konstrukten weiterhin legal Sportwetten und Spielautomaten in Österreich anbieten zu können. Doch der Plan ist nicht aufgegangen und eine gerichtliche Entscheidung noch lange nicht in Sicht. So war die Insolvenz der einzige Weg.

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Spielautomaten Verbot bedroht Jobs

Im Zuge dieser Insolvenz sind jetzt nur 30 Mitarbeiter von der Arbeitslosigkeit bedroht. Jedoch da auch Schulden von über einer Million Euro nicht mehr bedient werden können, kann es auch zu weiteren Problemen bei anderen Unternehmen kommen. Es ist eh davon auszugehen, dass im Laufe der nächsten Monate noch mehr Glücksspiel- und Spielautomaten Unternehmen diesen Weg gehen müssen.

Grund ist, dass in vielen Ländern Österreichs das Glücksspielgesetz neu gefasst wurde. Dabei bekamen am Ende nur drei Anbieter eine Konzession um das kleine Spiel anzubieten. Der Markt selbst ist jedoch viel umfangreicher. Zuvor war nämlich keine Konzession dafür nötig, sondern nur eine Gewerbeanmeldung. Und so sind viele kleine und mittelgroße Unternehmen entstanden, die nun vor dem Aus stehen.

Gerichtliche Entscheidungen in Sachen Spielautomaten Verbot stehen aus

Gut es ist ja kein Spielautomaten Verbot, dass es zum Beispiel in der Steiermark gibt. Schließlich dürfen drei Unternehmen noch Automatenspiele anbieten. Jedoch für alle anderen Firmen in diesem Bereich kommt diese Entscheidung einem Arbeitsverbot gleich. Vor allem auch weil alles sehr schnell gegangen ist und sich nun die Gerichte lange Zeit lassen.

Natürlich laufen mehrere Verfahren – sowohl bei Österreichischen wie auch Europäischen Gerichten. Doch so schnell kommt es hier zu keiner Entscheidung. Auch beim Verfassungsgerichtshof ist eine Prüfung der neuen Regelungen anhänglich.

KM Future Holding und Töchter nicht mehr zu retten

Egal wie die Sache nun ausgeht, für die KM Future Holding und ihre beiden Tochterfirmen wird es wohl keine Rettung mehr geben. Zu viel haben die Verantwortlichen in den letzten Monaten versucht und zu hoch sind die mittlerweile aufgestauten Verbindlichkeiten. So wurde zum Beispiel mit einem Spielautomaten Anbieter aus der Slowakei eine Kooperation vereinbart. Die KM sollte nur noch die Lokale als Gastronomie betreiben und die in Bratislava ansässige und mit einer slowakischen Glücksspiellizenz ausgestatteten LMAAA s.r.o. sollte die Spielautomaten betreiben.

Doch Klagen gegen das slowakische Unternehmen sowie Beschlagnahmungen der Automaten führten zu einem schnellen Ende dieses Plans. Auch eine Minderung der Mieten für die Automaten Casinos konnte nicht mehr helfen. Nun geht es einfach nur noch darum die Gläubiger mit einem fairen Teil der Schulden zu entschädigen. Eine komplette Rückzahlung scheint nicht mehr möglich.

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