Mit Betrug zum Lotto Jackpot

Es wird ja immer wieder suggeriert, dass Betrug beim Lotto keine Chance hat. Es stehen zum Beispiel oftmals überall Kameras rum, die jede Ziehung begleiten usw. Dass es doch geht hat nun ein Mitarbeiter einer Lotterie im US Bundesstaat Iowa bewiesen. Ihm wird nämlich vorgeworfen, dass er sich mithilfe eines Betrugs über 14 Millionen Dollar erschlichen haben soll.

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Wirkliche Beweise gibt es allerdings nicht. Jedenfalls nicht, dass der Mitarbeiter wirklich manipuliert hat. Es könnte also durchaus sein, dass er in diesem Punkt freigesprochen wird. Wie es allerdings allgemein aussieht ist nicht klar. Ihm war nämlich als Mitarbeiter des Unternehmens verboten selbst Lotto zu spielen. Überwachungskameras zeigen jedoch ganz klar wie er selbst den späteren Gewinnerschein gekauft hat. Beim Einlösen ging er dann etwas geschickter vor und schickte Strohmänner. Allerdings flog seine ganze Tat auf und weitere Ermittlungen führten zum Tatverdacht des Betrugs.

So soll der Lotto Betrug stattgefunden haben

Bei diesem Lotto Unternehmen wurden die Zahlen nicht durch eine Maschine wie in Österreich oder Deutschland gezogen, sondern virtuell durch einen Computer bzw. einen Zufallsgenerator bestimmt. Um diesen jedoch genau so sicher zu machen ist er nicht ans Internet angeschlossen und alles wird mit Kameras überwacht. Doch so heißt es soll gerade im Zeitraum als der angebliche Betrug stattgefunden hat die Kamera nur ein Bild pro Minuten gemacht haben.

So weit so gut, der Zugriff ist doch nicht so einfach. Hierfür soll der Angeklagte ein Rootkit genutzt haben. Das ist eine Software, die jegliche Zugriffe versteckt und es theoretisch so ermöglicht wirklich ungesehen den Zufallsgenerator zu manipulieren. Doch auch das kann dem angeblichen Betrüger nicht nachgewiesen werden. Dieses Rootkit war nämlich so gut programmiert, dass es sich selbst zerstört und damit nicht mehr nachgewiesen werden kann.

Bleibt der Lotto Betrug ungestraft?

Der Gewinner bleibt auf keinen Fall ungestraft. Schon alleine durch seine Teilnahme an der Lotterie hat er nämlich eine Straftat begangen. Ob er allerdings wirklich wegen dem Lotto Betrug verurteilt wird ist fraglich. Schließlich gibt es keine wirklichen Beweise. Es wird wohl auf einen Indizienprozess hinaus laufen.

Auch Zeugen des Betrugs selbst gibt es keine. Nur einige ehemalige Kollegen und Mitarbeiter, die ausgesagt haben, dass der angebliche Lotto Betrüger mit einem sich selbst zerstörenden Rootkit geprahlt hat und zum eventuellen Tatzeitpunkt in dem Raum war. Wie stark diese Aussagen dann vor Gericht bewertet werden wird sich aber noch zeigen.

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