Neue Forschung zur Spielsucht | Casino News | Online-Casino.at

Neue Forschung zur Spielsucht

Rund 50% aller Deutschen spielen – und das regelmäßig. Eine Studie hat ergeben, dass die Hälfte der über 18-jährigen Einwohner des Landes mit Slots, Casinos, Lotto und Sportwetten vertraut sind und sich sogar mehrfach damit beschäftigen. In der Hoffnung, binnen kürzester Zeit zum Millionär zu werden, hören die meisten von ihnen erst gar nicht auf. Häufig führt diese Hoffnung geradewegs in die Spielsucht. Nun haben sich einige Forscher zusammengetan und versuchen, die Hintergründe der Sucht herauszufinden. Die Experten der Uni Dresden kümmern sich nun intensiv um die Forschung zum Thema Glücksspielsucht. Eine ähnliche Studie hat es bislang noch nicht gegeben. Anja Kräplin, die an den Untersuchungen beteilig ist, sagte dazu: „Spielen ist Teil der Menschheitsgeschichte, es dient der Entspannung und Unterhaltung und Lotto-Jackpots beherrschen teils über Wochen die Schlagzeilen.“

Betsson Casino

Nicht jeder wird spielsüchtig

Die Psychologin weiß um die Tatsache, dass zu viel Spielen schnell gefährlich werden kann. Dabei geht es nicht unbedingt um Spiele, bei denen man Geld gewinnen kann. Auch Computerspiele stehen wegen ihrer suchtbringenden Gefahr seit Jahren in der Kritik. Laut der Kräplin ist immer dann Vorsicht geboten, wenn man neben dem exzessiven Spielen keine weiteren Interessen mehr verspürt, sich selbst und sein Umfeld aus den Augen verliert. Die Spielsucht ist anderen Suchtarten gar nicht so unähnlich, wie zum Beispiel der Alkohol- oder Rauschgiftsucht. Es gibt ganz offensichtlich diverse Parallelen. Interessant scheint die Tatsache, dass es einigen Spielern gelingt, ihr Verhalten zu kontrollieren. Sie können jederzeit damit aufhören, Glücksspiele zu spielen. Andere wiederum verfallen in eine Art pathologischen Zwang und können sich Spielautomaten, Sportwetten und Co. nicht mehr entziehen, wenn sie erst einmal damit begonnen haben. Häufig nimmt das Desaster seinen Lauf – mit dem Verlust von Haus und Hof, der Anhäufung von Schulden und einem Abbruch des Kontakts zum sozialen Umfeld. Lügen, Betrügereien und dergleichen werden zu „normalen“ Abläufen im Leben süchtiger Spieler.

Forschung soll Antworten liefern

Zwar sind 50% aller Deutschen im Kontakt mit Glücksspielen, doch maximal 200.000 haben mit den Folgen pathologischen Spielverhaltens zu kämpfen. Trotz der Tatsache, dass diese Menschen bereits ihr Geld, Freunde und Familie verloren haben, hören sie nicht mit dem Spielen – meist an Slot Maschinen – auf. In den kommenden Monaten will man sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen und versuchen herauszufinden, warum solch deutliche Unterschiede zwischen den pathologischen Spielern und denen Spielern bestehen, die sich einfach des Spaßes halber mit Glücksspiel beschäftigen.

Kommentare zu Neue Forschung zur Spielsucht