Neue Regeln beim Spielen

Spielhallen in Deutschland haben sich bereits auf deutliche Veränderungen einstellen müssen. Gerade wenn es um den Spielerschutz geht, geht die Politik mittlerweile sehr streng vor. Für Automatenbetreiber in Österreich werden bald ähnliche Umstellungen erwartet, denn es gibt Änderungen im kleinen Glücksspiel. Die Reglementierung soll in erster Linie Kunden helfen, der Spielsucht aus dem Weg zu gehen. Weitere elementare Themen sind Jugendschutz und Geldwäsche. Die Steiermark setzt die Pläne als erstes durch und wartet mit einer Spieler-Chipkarte auf, die alle Spielaktionen der Kunden speichern soll. Spielhallen werden künftig auch dort einen Mindestabstand von 300 Metern zueinander einhalten müssen. Der Abstand zu Stadtzentren beträgt fortan wenigstens 150 Meter. Das neue Gesetz zum kleinen Glücksspiel bedeutet für Automatenbetreiber unfassbare Veränderungen. Mithilfe der regionalen Zeitung mit Namen „Kleine Zeitung“ ist es für Kunden und Unternehmer einfach, die Neuerungen im Blick zu behalten. Sie hat nämlich die wesentlichen Bestandteile des neuen Gesetzes zusammengefasst.

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Kleines Glücksspiel noch schärfer reguliert

Wer sich künftig in einem der Salons aufhalten und dort um echtes Geld spielen möchte, muss im Besitz einer neuen Spielerkarte sein. Dieses lässt sich mit den hiesigen Bankkarten vergleichen, beinhaltet einen Chip sowie wesentliche Daten und ein Passbild des Kunden. Wer eine neue Spielstätte eröffnen möchte, muss sich an die Mindestabstände halten. Diese betragen 150 Meter zum Stadtkern sowie zu öffentlichen Einrichtungen, in denen sich Kinder aufhalten. 300 Meter muss ein Betrieb vom jeweils nächsten entfernt liegen. Bereits Ende des kommenden Jahres sind alle Geldspielgeräte sowohl in Bars als auch in Tankstellen und dergleichen gänzlich verboten. Die Betreiber sollten also schleunigst zusehen, die Spielautomaten abzubauen. Erlaubt sind traditionelle Casinos, die von den Änderungen weitestgehend verschont bleiben. Salons dürfen auch weiterhin Automaten betreiben, sofern es sich um höchstens 50 Geräte handelt.

Spielerkarte und Abstände für mehr Sicherheit

Auch die Öffnungszeiten unterliegen einigen strengeren Regelungen. Geöffnet werden darf ein Automatensalon frühestens um 10 Uhr. Feierabend ist um 4 Uhr am Morgen. Gänzlich untersagt wird der Konsum von Alkohol und Zigaretten. Wer sich an die Automaten setzt, kann pro Spiel lediglich höchstens 10 Euro einsetzen. Höhere Rundenwetten sind nicht mehr zulässig. Auf Jackpots verzichten Automatenbetreiber komplett, da sie dazu beitragen, Spielsucht zu fördern. Das sind zumindest die Ansichten der Steiermark, die sich für die Neuerungen eingesetzt hat. Auch weiterhin können Lizenzen für den Betrieb eines neuen Salons beantragt werden. Voraussetzung für eine Zusage ist jedoch, dass Warnsysteme im Lokal vorhanden sind. Auch müssen geschulte Mitarbeiter eingesetzt sein, die im Zweifelsfall eingreifen können – vor allen Dingen, wenn ein Spieler durch übermäßigen Konsum auffällt.

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