Neuer Käufer für bwin.party

Es schien fast eine unendliche Geschichte zu werden. Bereits im Juli vermeldeten die Verantwortlichen der 888 Holding und von bwin.party die Übernahme. Alles schien klar und in trockenen Tücher. Doch weit gefehlt, denn der unterlegene Bieter die GVC Holding wollte nicht so leicht abgeben und nach mehreren Nachbesserungen haben nun die Verantwortlichen umgedacht.

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Bwin.party geht damit nicht wie geplant und bereits verkündet an die 888 Holding, sondern an die GVC Holding. Was hinter 888 steckt wird wohl den meisten klar sein. Das 888 Casino ist eines der bekanntesten der Welt und auch im Poker Bereich sowie bei den Sportwetten ist das Unternehmen vertreten. Die GVC dagegen ist nicht so bekannt. Aber auch da gibt es bekannte Unternehmen und online Casinos, die von dem Unternehmen betrieben werden: Sportingbet, Casino Club, betboo oder Paradise Poker sind nur einige davon.

Wie konnte es zum Umschwung kommen?

Es ist schon sehr erstaunlich, dass zwei börsennotierte Unternehmen einen Deal als perfekt vermelden und am Ende dann doch alles anders ausgeht als geplant. Der Grund ist vor allem die GVC. Das Unternehmen hat nämlich einfach nicht aufgegeben. Es hatte schon von anbeginn an das finanziell bessere Angebot. Jedoch haben sich die Verantwortlichen bei bwin.party aus anderen Gründen dagegen entschieden.

Im Anschluss hat GVC immer weiter seine Angebote erhöht und trotz mehrmaligen Absagen nicht aufgegeben. Aufgrund des Aktiengesetzes mussten die Verantwortlichen von bwin.party sich immer alle Vorschläge anhören und irgendwann war der finanzielle Aufwand wohl einfach zu gut und konnte über die Bedenken hinwegtäuschen. Eventuell hat auch die Drohung gewirkt, dass GVC auch bereit wäre eine feindliche Übernahme zu starten. Die finanziellen Mittel dazu hätte das Unternehmen auf jeden Fall.

Bessert nun auch die 888 Holding nach?

Es wäre nun natürlich sehr realistisch wenn auch die 888 Holding ihr Angebot noch einmal nachbessern würde. Jedoch hat das online Casino Unternehmen bereits angekündigt das nicht zu tun und gibt sich geschlagen. So viel finanziellen Aufwand will man dann wohl doch nicht betreiben. Vor allem ist es ja durchaus auch ein ziemliches Risiko. Schließlich ist bwin.party alles andere als ein funktionierendes Glücksspielunternehmen.

Die 888 Holding hat es auch nicht so dringend nötig das Unternehmen zu übernehmen. Schließlich laufen die eigenen online Casinos recht gut und auch der Eintritt in den amerikanischen Markt ist mehr als erfolgreich gelungen. Hier ist zwar bwin.party der größte Konkurrent, jedoch dürften die Querelen der letzten Woche sicher nicht dazu geführt haben, dass dieser die Aufholjagd starten könnte.

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