Neuer Lotto Betrug

Fast 35.000 Euro hat der Mitarbeiter einer Lotto-Annahmestelle verspielt. Besser gesagt diese Summe hat er nicht verrechnet als er damit Lotto Scheine ausgefüllt hat. Den Gewinn dagegen hat er sich bei einer anderen Annahmestelle auszahlen lassen. Doch das hat ihn am Ende auch überführt, denn im Verhältnis zu den gespielten scheinen wurden einfach zu wenig Gewinne ausbezahlt.

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um echtes geld spielen

Es wird ja mittlerweile alles getrackt. Wie man sieht werden beim Lotto dann nicht nur die Spiele aufgenommen, sondern auch wie viele Gewinne jede Annahmestelle ausbezahlt. Und hier wird von einem bestimmten Verhältnis ausgegangen. Weil diese Zahl aber beim Betreiber im Salzburger Land nicht mehr gestimmt hat, hat er die Polizei eingeschaltet und Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Als dann der 23-jährige Mitarbeiter befragt wurde, wirkte er zunächst ziemlich nervös und unsicher. Bei einer zweiten Befragung konnte er dann nicht mehr und gestand beim Lotto Spielen betrogen zu haben.

So funktionierte der Lotto Betrug

Das Vorgehen des 23-jährigen war dabei gar nicht so doof. Denn er stellte sich im Laufe der Zeit in der Annahmestelle in welcher er arbeitete Lotto Scheine im Wert von 35.000 Euro aus. Damit dies aber nicht auffliegt hat er sie in die Kasse gar nicht eingegeben und damit auch nicht verrechnet. Das Geld hat also an sich nicht gefehlt. Und es findet wenn man den Aussagen glauben darf bzw. was man aus diesen Informationen ziehen kann auch kein Austausch statt.

Das man bei so vielen Lotto Scheinen, dann auch mal einen Gewinn hat ist logisch. Insgesamt beliefen sich die Gewinne des Betrügers jedoch nur auf 4.000 Euro. Also ein wirkliches Verlustgeschäft, wenn er das Spielen hätte bezahlen müssen. Aber das tat er ja nicht. Und nur weil dem Geschäftsführer aufgefallen ist, dass zwar sehr viele Lotto Scheine ausgegeben aber dafür nur sehr wenige Gewinne ausbezahlt werden.

Hätte dieser Lotto Betrug auch langfristig funktionieren können?

Um keine Nachahmer auf den Plan zu rufen, werden natürlich von der Polizei und dem Unternehmen nur so wenig Informationen wie möglich an die Öffentlichkeit gegeben. Aber es stellt sich doch zwangsläufig die Frage wie lange dieser Betrug funktioniert hätte, wenn der Mitarbeiter seine Gewinne nicht wo anders eingelöst hätte.

Er hätte schließlich auch einen Komplizen beauftragen können das Geld abzuholen. Dem Eigentümer wäre dann nicht aufgefallen, dass mit den Zahlen etwas nicht stimmt und am Ende hätte es vielleicht sogar noch den Millionengewinn gegeben. Aber diese Frage wird sich wohl nie wirklich beantworten lassen.

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