Novoline verzichtet auf Casinos Austria

Lange war spekuliert worden und viele Experten sahen es als sichere Sache an. Doch nun macht Novomatic Vorstandschef Harald Neumann klar, dass das für seine Novoline Automaten bekannte Unternehmen nicht in den Bieterwettstreit um die Casinos Austria einsteigen wird. Das heißt der Automatenhersteller und eines der größten Unternehmen Österreichs verzichtet auf den Übernahmeversuch.

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In einem Interview äußert sich der Vorstandschef eines der führenden Unternehmen der Glücksspielbranche über die Zukunft seines Konzerns, das Glücksspiel in Österreich und viele weitere Dinge. Interessant dabei, dass ein Thema nicht auf den Tisch kommt. Nämlich die Lizenzen für die Lotterien in Österreich. Diese gehören zwar zum Teil den Casinos Austria, aber lange wurde darüber spekuliert ob diese nicht eventuell abgetrennt und extra Verkauft werden. Finanziell würde es sich auf jeden Fall lohnen – auch als Investition.

Warum Novomatic auf den Kauf der Casinos Austria verzichtet

Für Harald Neumann hat der Kauf der Casinos Austria wenig Priorität. Er sieht die Zukunft seines Unternehmens eher im Ausland. Seiner Meinung nach ist die Investition einfach zu hoch und der Markt zu klein. Jedenfalls wenn man die Anzahl der Casino Spiele im Vergleich zum restlichen Europa betrachtet. 8.000 Spielautomaten in Österreich stehen zum Beispiel 1,5 Spielautomaten in Europa gegenüber oder alleine 400.000 in Italien.

Ebenso kommt es für den Novoline Chef nicht in Frage gegen den Finanzminister zu bieten. Nicht etwa weil man es sich mit diesem nicht verscherzen möchte, sondern vielmehr weil durch die komplizierten Verträge das Finanzministerium bzw. der Österreichische Investitionsfond bereits Anteile hält und damit die Chance bekommt jedes Angebot mitzugehen. Da wäre ein Wettbieten nur dazu da die Kosten in die Höhe zu treiben. Maximal eine Minderheitsbeteiligung wäre für Novomatic interessant. Aber das kann auch erst stattfinden nachdem die Casinos Austria an die Börse gebracht wurden – so jedenfalls der Plan von Finanzminister Schelling.

Drei Monate bis zum Novomatic Casino am Prater

In diesem Interview wird auch klar, dass Novomatic mit seiner aktuellen Position in Österreich durchaus zufrieden ist. Vor allem de gerade erst bekommenen Vollkonzessionen für zwei Spielbanken reichen dem Chef durchaus aus. Nur der Einspruch von Casinos Austria verhindern aktuell das es bald wieder los geht.

Aber Neumann ist sich sicher, dass innerhalb der nächsten drei Monate ein positives Urteil für Novoline fällt und dann das Automatencasino am Prater zu einer Spielbank umgebaut werden kann. Ab Oktober könnte es dann wieder los gehen. Für Novomatic geht es auf jeden Fall jetzt schon weiter, der Konzern expandiert nämlich sehr stark im Ausland.

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