Novomatic kauft Casinos Austria

Jetzt ist es offiziell, die Novomatic AG wird insgesamt 17,2 % an der Casinos Austria AG übernehmen! Was vor einigen Monaten noch die Spieler und die Märkte geschockt oder zumindest erschreckt hätte, ist jetzt nichts neues und wird wohl kaum große Auswirkungen haben. Schließlich plante der Spielautomaten Hersteller aus Niederösterreich eigentlich die komplette Übernahme des Spielbank Betreibers.

Doch diesem Plan einen österreichischen Casino Spiele und Glücksspiel Riesen zu erschaffen haben dann die Gerichte einen Riegel vorgeschoben. Jetzt scheint das Unternehmen weiter unter mehreren Eignern aufgeteilt zu bleiben. Ob diese allerdings weiterhin an einem Strang ziehen werden ist fraglich. Vor allem auch weil unklar ist welche Pläne die Politik mit der landeseigenen Investitionsgesellschaft verfolgt.

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Wie sieht die Zukunft für die Casinos Austria aus

Wichtig ist erst einmal zu beurteilen wie die Gegenwart aussieht. Denn so viel hat sich jetzt durch diese bereits seit längerem feststehende Entscheidung der Novomatic AG nicht geändert. Mehr oder weniger wurden nur die Anteile von Maria Theresia Bablik übernommen. Jedoch da der Novoline Konzern bereits vorher bei den österreichischen Lotterien eingestiegen war und jetzt durch die Übernahme weitere Anteile dazu bekommen hat, wurde hier wieder ein Teil verkauft.

Neuer Eigner der Lotto Anteilen ist die tschechische Sazka Gruppe. Dahinter stehen zwei Milliardäre aus dem Nachbarland, die bereits in mehrere Lotterien in Europa investiert haben und die auch um die Übernahme der Casinos Austria AG gekämpft haben. Nach einer Pattsituation hatten sie sich aber auf einen gemeinsamen Weg mit dem Novoline Hersteller geeinigt, der dann auf juristischem Weg gestoppt wurde.

Geschäftsführung könnte ausgetauscht werden

Während sich für die Casinos Austria nicht viel verändern wird. Die bisherige Richtung wird wohl beibehalten, kann dies für die Geschäftsführung durchaus anders aussehen. Nicht wenige Experten gehen davon aus dass der Konzernchef Karl Stoss und sein Vorstandskollege Dietmar Hoscher nur noch ein Jahr für den Spielbank Betreiber arbeiten werden.

Danach laufen ihre Verträge aus und bisher wurde noch nicht über eine Verlängerung verhandelt. Hintergrund dürfte auch sein, dass viele aus dem Novomatic Konzern nicht wirklich zufrieden mit der Arbeit von Stoss sind. Allerdings ist hier noch alles offen und ein Wechsel könnte dann die erste Bewährungsprobe für die neuen Eigner sein. Schließlich ist dies auch eine strategische Entscheidung für die Zukunft.

Kommen noch Novoline Casinos

Viel interessanter ist aber die Frage was mit den geplanten zusätzlichen Spielbank Konzessionen in Österreich ist. Nachdem zwei davon an den Novomatic Konzern und eine an Merkur sowie die Stadtcasino Baden AG gegangen sind, wurde diese Vergabe nach Klage der Casinos Austria AG wieder aufgehoben.

Eigentlich müsste nun eine neue Ausschreibung folgen. Und dementsprechend könnte es dann passieren, dass die Novomatic AG und die Casinos Austria gegeneinander antreten. Wie das dann allerdings rechtlich aussieht, ist nicht ganz so einfach zu klären. Es ist daher auszugehen, dass hier noch sehr lange keine Entscheidung fallen wird. Und leider wie zu oft in den letzten Jahren in Sachen Glücksspiel Gesetzgebung erst einmal eine Flut an Verfahren auf uns zukommen wird.

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