Novomatic setzt auf Zukäufe

Während die Übernahme der Casinos Austria in Österreich immer noch stockt, schafft der Novomatic Konzern in anderen Ländern Fakten. So zum Beispiel in Australien. Dort wurden gerade die finalen Verträge unterzeichnet um die Mehrheit am Spielautomatenkonzern Ainsworth Game Technology (AGT) zu übernehmen. Die Kosten für diese Übernahme lieben bei etwas über 300 Millionen Euro.

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Natürlich gilt auch hier wieder wie immer die Einschränkung, dass verschiedene Wettbewerbsrechtliche Institutionen die Übernahme noch zu prüfen haben. Da AGT vor allem in den USA und in Australien aktiv ist, kann dies allerdings noch etwas dauern. Es geht jedoch niemand davon aus, dass es hier zu Problemen kommen könnte. Dafür ist der von Len Ainsworth gegründete Konzern aktuell noch zu klein.

Für Novomatic eine Investition in die Zukunft

Bereits als die Zahlen für das letzte Jahr vorgestellt wurden machten die Eigner wie auch Novomatic Chef Harald Neumann klar, dass es weitere Zukäufe geben wird, um das Unternehmen zu vergrößern. Ainsworth Game Technology ist jetzt mit Sicherheit solch eine strategische Investition. Es scheint nämlich so, dass es bei dem 53 % Anteil bleiben soll und keine komplette Übernahme geplant ist.

Das hätte den Vorteil, dass Novomatic die Kontrolle hat und auch Synergien nutzen kann sowie gleichzeitig eine Übernahme durch einen Konkurrenten ausgeschlossen ist. Aber zur gleichen Zeit bleibt die Geschäftsführung bei AGT im Amt und wird weiterhin ihre Strategie verfolgen. Es wird wohl vermutlich mehr zu Kooperationen der beiden Unternehmen kommen.

AGT wie eine Rakete im Glücksspielmarkt

Len Ainsworth, der Gründer von AGT hat das Unternehmen erst vor einigen Jahren gegründet. Bis Mitte der Neunziger Jahre gehörte ihm der Aristocrat Konzern. In Österreich und Europa sind diese Spielautomaten nicht ganz so bekannt, jedoch vor allem in den USA und in Australien ziemlich weit verbreitet. Nach einer Krebserkrankung verkaufte er dann seine Anteile und zog sich zurück.

Sein Comeback feierte er dann mit Ainsworth Game Technology. Das Unternehmen wurde 2001 an die Börse gebracht und fing von da an schnell zu wachsen. Innerhalb von zehn Jahren stieg der Umsatz auf über 100 Millionen Euro und auch die Gewinne gingen steil nach oben. Aber vor allem die starke Position im US Markt dürfte Novomatic gefallen haben.

Know How und Marktanteile

AGT ist auf zwei der wichtigsten Zukunftsmärkten aktiv. Nämlich in den USA und in Australien. Beides Märkte in denen auch Novomatic verstärkt wachsen möchte. Vor allem in Australien durch die Nähe zu China, Indonesien und anderen Ländern in denen Casino Spiele verboten sind, könnte es in den nächsten Jahren spannende Entwicklungen geben. Aber auch wenn nicht ist dies doch ein Wachstumsmarkt.

Mit der Übernahme von Ainsworth Game Technology sichert sich Novomatic jetzt in diesen beiden Märkten zusätzliche Marktanteile. Und falls das Unternehmen so weiter wächst wie bisher, könnte die Investition von 300 Millionen Euro sich sehr schnell auszahlen. Hinzu kommen dann auch noch Synergieeffekte sowie Know-How- und Contenttransfer von dem beide Unternehmen profitieren.

Novomatic hat den Heimatmarkt nicht vergessen

Während weltweit expandiert wird ist die Expansion in Österreich erst einmal ins Stocken geraten. Hier müssen Gerichte entscheiden und das kann dauern. Doch es gibt genug für den Novoline Spiele Hersteller zu tun um die eigene Marktposition weiter zu stärken. Zum Beispiel gegen illegale Casinos und Automatencasinos vorzugehen.

Während staatliche Stellen mit der Bekämpfung von illegal aufgestellten Spielautomaten nicht ganz so erfolgreich sind, macht der Novomatic Konzern bzw. die Tochter Admiral Casinos & Entertainment AG hier Nägel mit Köpfen. Über 200 einstweilige Verfügungen wurden in Nieder- und Oberösterreich, dem Burgenland sowie Kärnten erwirkt und so mit jeder ca. fünf illegale Automaten stillgelegt. In den nächsten Tagen sollen weitere in der Steiermark folgen.

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