Österreichische Lotterien in Joint Venture

Was wurde in den letzten Wochen und Monaten nicht über die Übernahme der Casinos Austria berichtet. Und bisher ist es noch zu keiner rechtsgültigen Entscheidung gekommen. Doch während sich die beiden oder besser gesagt alle beteiligten Parteien anscheinend geeinigt haben, macht eine der Parteien Nägel mit Köpfen. Um genau zu sein haben die beiden tschechischen Milliardäre Karel Komarek und Jir Smejc ein Joint Venture gegründet.

Die beiden Milliardäre sind ja wie man weiß an mehreren Lotterien in ganz Europa beteiligt. Darunter halten sie vor allem große Anteile an der italienischen Lotto Italia und der griechischen Lotterie Opap. Diese und natürlich auch die Anteile an den Österreichischen Lotterien sollen in dem neuen Unternehmen gebündelt werden.

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Größtes Lotto Unternehmen Europas entsteht

An dem neuen Joint Venture, dass den Namen Sazka Group tragen soll ist Komareks Firma KKCG zu 75 Prozent beteiligt und die Emma Capital von seinem Partner Smejcs zu 25 %. Beide haben jedoch die gleichen Entscheidungsbefugnisse und agieren wie gleichwertige Partner. Die unterschiedlichen Anteile liegen wohl vor allem daran, dass eben der eine mehr Lotto Unternehmen in seinem Portfolio hatte als der andere.

Die Sazka Group wird mit einem operativen Gewinn von rund 850 Millionen Euro im Jahr das erfolgreichste Lotto Unternehmen Europas sein. Ja sogar weltweit spielt man damit ganz vorne mit. Und bald könnten auch noch weitere Anteile an den Österreichischen Lotterien darin ihren Platz finden.

Haben Milliardäre die Österreichischen Lotterien im Auge

Es ist ja kein Geheimnis, dass die beiden milliardenschweren Unternehmen vor allem im Bereich von Lotto Angeboten sehr stark aufgestellt sind. Und ebenso ist es kein Geheimnis, dass die österreichischen Lotterien zum größten Teil der Casinos Austria AG gehören. Es könnte jetzt natürlich geschlussfolgert werden, dass die beiden es vor allem auf die Anteile an den Lotterien abgesehen haben.

Gleichzeitig würde der andere Übernahme Kandidat für die Casinos Austria sicher mehr Interesse an dem Automaten und Casino Spiele Geschäft haben. Ob dies allerdings wirklich bei dem mittlerweile beigelegten Streit eine Rolle gespielt hat ist wirklich nur pure Spekulation. Hier wird sich erst in Zukunft zeigen wie die ganze Sache weiter geht.

Wie beeinflusst dieses Joint Venture die Übernahme der Casinos Austria

Erst vor kurzem ist ja berichtet worden, dass sich die beiden Milliardäre aus der Tschechei und der Novomatic Konzern auf eine gemeinsame Übernahme der Casinos Austria geeinigt haben. Wie diese Pläne genau aussehen, darüber ist nichts bekannt. Was natürlich sehr viel Raum für Spekulationen bietet. Vor allem das neue Joint Venture lässt natürlich klar erkennen in welche Richtung die beiden Investoren gehen wollen.

Eine direkte Auswirkung auf die geplante Übernahme bzw. die Geschäfte der Casinos Austria AG gibt es jetzt jedoch direkt nicht. Dazu sind die Anteile von 11 %, die nun die Sazka Group an dem Casino Spiele Unternehmen besitzt, auch etwas zu gering. In Zukunft könnten das jedoch durchaus mehr werden.

Casinos Austria nun einziger Konzessionsinhaber

Die Anteile an den Casinos Austria könnten schon direkt wieder steigen, denn der Verwaltungsgerichtshof hat gerade entschieden, dass auch die dritte Konzession für eine weitere Spielbank in Wien nicht rechtens ist. Damit hat nun auch Merkur gemeinsam mit der Stadtcasino Baden AG keine Lizenz mehr.

Anders gesagt die Casinos Austria sind auch weiterhin das einzige Unternehmen welche legal Casino Spiele wie Roulette, Blackjack oder Baccarat in Österreich anbieten dürfen. Wie lange das so bleibt ist natürlich nicht bekannt. Denn auch wenn die Vergabe aktuell als ungültig erklärt wurde, heißt das nur, dass die Casino Lizenzen neu auszuschreiben sind. Und so schnell wird Merkur mit seinen Partnern sicher nicht aufgeben. Vor allem auch nicht weil der Palais Schwarzenberg als neuer Spielbankstandort wirklich von allen begeistert aufgenommen wurde.

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