Online Casino Gegner vorgeführt

Sheldon Adelson gilt aktuell als der größte Feind von Glücksspielen im Internet. Der drittreichste Mann der USA tut alles dafür im Land der unbegrenzten Möglichkeiten online Casinos zu verhindern. Er investiert Millionen und scheint zu allem bereit um sein Ziel zu erreichen. Dabei spielt er sich gerne als Retter der Amerikaner auf und Beschützer bzw. Bewahrer eines fairen und geregelten Spiels. Doch ein Video deckt nun auf, dass es nicht ganz so weit her ist mit seinen ehernen Motiven.

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Wenn Sheldon Adelson gefragt wird was er an online Casinos und online Poker nicht mag, dann kann der mehrfache Milliardär stundenlang darüber reden. Doch im Endeffekt bringt er nicht wirklich viele sinnvolle Argumente hervor. Im Großen und Ganzen argumentiert er damit, dass Casino Spiele im Internet nicht richtig überwacht werden können. Seiner Meinung nach würden damit auch Jugendliche ohne Probleme Zugang zu Glücksspielen haben und genau so alkoholisierte oder spielsüchtige Menschen. Alles Dinge, die seiner Meinung nach in einer stationären Spielbank nicht passieren können.

Adelsons Casinos nicht ganz so aufmerksam wie es sein sollte

Seine Argumentation scheint natürlich schlüssig zu sein. Doch Tim James ist der Sache etwas stärker nachgegangen. Er hat dabei in einer Dokumentation nicht nur die Interviews von Sheldon Adelson analysiert, sondern seine Aussagen auch auf die Probe gestellt. Um genau zu sein hat er zwei Minderjährige Spieler in die Spielbanken des Milliardärs und Casino Moguls geschickt.

Das Ergebnis ist wirklich erschreckend. Denn obwohl beide Spieler gerade erst 19 Jahre alt waren hatten sie kein Problem mit gefälschten Dokumenten und auch ohne Zugang zu den Casino Spielen zu bekommen. Die männliche Testperson spielte sogar über einen längeren Zeitraum Poker und bestellte dabei mehrere alkoholische Getränke. Beides streng verboten in den USA. Selbst bei den Auszahlungen gab es keine Probleme.

Online Poker war für minderjährige nicht möglich

Aber Tim James ging es nicht nur darum Sheldon Adelson vorzuführen, sondern er wollte auch aufklären. Daher startete er auch den Versuch mit den gefälschten Ausweisen die beiden minderjährigen Versuchspersonen online Poker in Nevada spielen zu lassen. Selbst nach mehreren Versuchen ist ihnen das nicht gelungen.

Ein wirklich interessantes Ergebnis. Doch ist davon auszugehen dass die eher kleine Internetshow wenig Chancen hat gegen die Milliarden von Adelson. Und er hat bereits mehrfach gezeigt, dass er gerne bereit ist diese auch zu investieren um online Casinos in den USA zu verhindern. Aber jetzt ist zumindest klar, dass seine Argumente weder schlüssig sind noch in seinen Spielbanken eingehalten werden. Daher muss man sich auch einfach fragen ob es ihm nicht doch darum geht keine Konkurrenz online zuzulassen.

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