Phil Ivey gibt Vorteil zu

Der Streit zwischen dem Poker Profi Phil Ivey und dem englischen Crockfords Casino ist schon längst eskaliert. Der bekannte Pokerspieler hatte nämlich an einem Abend High Stakes Baccarat gespielt und dabei über sieben Millionen Pfund gewonnen. Das Casino weigert sich jedoch ihm das Geld auszubezahlen. Grund dafür ist, dass er eine Begleitung dabei hatte, die schon in mehreren anderen Londoner Casinos gesperrt ist und das beide betrogen haben sollen.

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Doch einen Betrug kann man weder Phil Ivey noch seiner Begleitung, die wie wir jetzt beim Gerichtsprozess erfahren haben Kelly heißt, nachweisen. Allerdings gab Ivey dabei zu, dass er durchaus einen Vorteil hatte und er das Spiel eigentlich nicht verlieren konnte. Der Grund waren Fabrikationsfehler der Karten. Durch die Muster auf der Rückseite kommt es ab und an zu kleinen oder größeren Fabrikationsfehler und die haben sich die beiden zunutze gemacht.

Casino ist für sein Equipment verantwortlich

Die Vermutung gab es ja schon lange. Vor allem, da aus genau diesem Grund die weibliche Begleitung des Poker Spielers bereits in anderen englischen Casinos gesperrt war. Allerdings dies als Betrug zu bezeichnen halten wohl die meisten Glücksspieler und auch Phil Ivey für zu weit hergeholt. Schließlich wurden die Karten vom Casino gestellt, geprüft und ins Spiel gebracht. Phil Ivey hat die Karten zu keiner Zeit berührt und auch vorher nicht markiert oder ähnliches.

Sein einziger Vorteil war die Produktionsfehler zu erkennen und damit auch zu wissen welche Karte als nächstes kommt. Wenn das Casino sein Equipment nicht genau prüft und ihm solche Dinge erst im Nachhinein wenn sie mit der Kamera drüber gehen auffallen, dann ist es ihre Schuld. Und dementsprechend verlangt der Poker Profi auch mit vollem Recht seine Gewinne.

Keine gute Presse für das älteste Londoner Casino

Umso schlimmer ist die Sache, da es sich beim Crockfords Casino nicht um irgend ein Hinterhofcasino handelt, sondern um das älteste und traditionsreichste Casino in London. Das man sich nun quer stellt beschädigt das Ansehen des Casinos ungemein. Vor allem, da Phil Ivey auch bereits mehrere Abende zuvor dort gespielt und verloren hat. Dieses Geld hat man natürlich gerne genommen.

Wie das Londoner Gericht entscheiden wird ist nicht wirklich klar. Es gibt bisher noch keine ähnlichen Urteile und sowohl, dass das Casino im Recht ist und das Geld behalten darf wie auch, dass es das Geld auszahlen muss sind möglich. Allerdings wäre es eine Schande, denn so könnte in Zukunft jeder Gewinner von stationären Spielbanken um seinen Gewinn gebracht werden.

 

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