Pokern gegen die Sucht

In den Medien liest man ja immer wieder von der Spielsucht und welche Folgen sie haben kann. Doch das es auch anders herum geht zeigt der professionelle Pokerspieler Greg Merson. Für ihn war Poker die beste Medizin gegen seine Drogensucht. Und bis heute wirkt sie immer noch. Mal ein Beispiel, dass es auch anders herum geht. Doch ob jetzt wirklich jemand Pokern auf Rezept bekommt ist zu bezweifeln.

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Die Drogenkarriere von Greg Merson begann als er 17 Jahren war. Schnell verlor er die Kontrolle über seinen Konsum und hatte sich auch nicht mehr in Griff. Wie viele andere fing er mit Marihuana an und machte dann mit härteren Drogen weiter. Er versuchte es einmal mit Entzug, er versuchte es ein zweites Mal, doch erst als er anfing im online Casino Poker zu spielen konnte er wirklich die Finger von den Drogen lassen.

Rückfall nach Black Friday

Ein Jahr lang nahm er keine Drogen und wurde auch mit dem Poker spielen immer erfolgreicher. So entschloss er sich dann auch alles Professionell anzugehen. Er blieb weiterhin Clean und spielte auch recht erfolgreich. Doch dann kam der Black Friday und es war kaum noch möglich aus den USA heraus im Internet online Poker zu spielen. Für Merson eine schlimme Zeit, denn er wurde rückfällig und nahm wieder Drogen.

Allerdings war es dann wieder Poker, das ihm half davon los zu kommen. Und dieses mal lies er dann nicht nur die Finger von den Drogen, sondern feierte 2012 auch noch das erfolgreichste Jahr seiner Poker Karriere. Zuerst konnte er bei der World Series of Poker das No Limit Holdem 6max Event mit einem Buy In von 10.000 $ gewinnen und anschließend um den Erfolg noch zu krönen gewann er auch noch das Main Event.

Poker nur als Ersatzsucht?

Jetzt werden einige sicher laut losschreien und anfangen darüber zu diskutieren ob es sich dabei nicht nur um eine neue Sucht handelt. Also dass er sozusagen die Drogensucht gegen die Spielsucht eingetauscht hat. Doch wollen wir uns kein Urteil in dieser Sache erlauben. Klar ist aber auch, dass er jetzt sicher den besseren Weg geht. Schließlich anstatt sich mit Drogen vollzupumpen macht er Millionen mit Poker. Also ein doch wirklich angenehmer Tausch.

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