Roulette mal anders

Man muss nicht immer unbedingt von Online Casinos reden, denn auch im wahren Leben da draußen gibt es Momente, in denen sich eine Glücksspiel Partie fast von selbst ergibt. So ungefähr dürften sich einige Besucher des JFK Flughafens in New York gefühlt haben, denen der Bierbrauer Heineken anbot, das eigene Glück herauszufordern und gegebenenfalls sofort in den Urlaub zu fliegen. Man nennt diese Form des Spiels Departure Roulette, denn das Ziel wird erst dann bekanntgegeben, wenn sich der Globus – oder in diesem Fall die Anzeigetafel, zu Ende gedreht hat. Manche nutzen einen Globus, um gemeinsam mit dem Partner oder Freunden eine besondere Reise zu erleben. Wer sich unschlüssig ist und ohnehin viel Neues erleben will, für den bietet diese Wahl des Reiseziels allemal einen besonderen Kick. Heineken nutzte diesen besagten Kick eigentlich nur als Marketing Strategie und gleichzeitig als Gag; wusste man doch, dass kaum jemand freiwillig hier mitmachen würde.

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Kurztrip statt Cash – das etwas andere Roulette

Letztlich kann man bei dieser speziellen Roulette Form eine Reise gewinnen – kostenlos und mit ordentlich viel Taschengeld. Der Haken an der Sache: Bei den meisten Menschen am Flughafen handelte es sich um Reisegäste, die bereits Pläne hatten, oder um jene, die nur noch müde vom Flug ins Bett fallen wollten. All diese Pläne mussten über Bord geworfen werden, denn Heineken startete die Reisen an Ort und Stelle. Es gab verschiedene Reiseziele. Und hier bekamen die potentiellen Teilnehmer auch schon den nächsten Haken zu hören. Ihnen wurde nicht gesagt, wo es hingeht. Angeboten wurden beispielsweise Zypern und Marokko. Letztlich entschied die eigens dafür aufgestellte Anzeigetafel, welchen Weg die Teilnehmer antreten würden. Die komplette Reise beinhaltete die Flüge, zwei Übernachtungen und 2.000 Euro „Taschengeld“. Wer sich der Besonderheiten bewusst war, hatte somit die Chance, Roulette der ganz speziellen Art zu spielen und sich überraschen zu lassen.

Kein Mut zu Abenteuern

Sicherlich hatte die Brauerei kalkuliert, dass sich nur wenige dazu bereiterklären würden, auf blauen Dunst eine Reise anzutreten – sofort und vor allen Dingen, ohne das Ziel zu kennen. Viele hatten keine Zeit, waren gerade zu geschäftlichen Terminen oder einem Junggesellenabschied unterwegs. Andere kamen soeben aus dem Urlaub und wollten nichts weiter als nach Hause zu fahren. Nur wenig gaben zu, dass ihnen das Risiko zu hoch sei. Schließlich hatten sie keine Ahnung, was sie wo erwarten würde. Mangelnde Spontanität wurde als weiterer Grund gegen die Teilnahme angegeben. Der Manager der Bierbrauerei Heineken hatte mit seinem Experiment bewiesen, dass kaum jemand seine Pläne über den Haufen wirft, um sie gegen ein Abenteuer einzutauschen.

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