Sands verschlechtert Blackjack

In den USA schimpft Sheldon Adelson noch über die unfairen online Casinos und die Gefahr, die von diesen Ausgeht. Und gleichzeitig verschlechtert er die Auszahlungen beim Blackjack dermaßen, dass er die Einnahmen im Venetian und Palazzo verdreifachen wird. Aber nicht nur dass, denn diese Änderungen gelten nur für die Low Stakes Spiele. High Roller werden dadurch noch stärker bevorzugt behandelt.

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Das dies ein ziemlich falsches Spiel ist sollte klar sein. Denn während Adelson über die Abzocker von den online Casinos schimpft und jede Gelegenheit nutzt sie schlecht zu machen, darf er sich nun in Sachen Blackjack sicher vorwerfen lassen, dass er der größte Blackjack Abzocker von allen ist. Denn so schlechte Quoten gibt es weder in anderen Spielbanken irgendwo auf der Welt noch im Internetcasino. Aber vielleicht braucht er das Geld ja nun dringend, denn bei seinem Kampf gegen online Casinos ist er auch bereits mehrere Millionen zu investieren.

So verschlechtert Adelson die Blackjack Spiele

Eigentlich hat Adelson oder seine Manager von der Las Vegas Sands Corp. nur eine Kleinigkeit geändert. Und zwar die Auszahlung bei einem Blackjack. Also wenn der Spieler eine Zehn oder eine Kopfkarte und ein Ass gedealt bekommt. Da wird im Normalfall der Einsatz 2 zu 3 ausbezahlt. Jetzt hat Adelson das ändern lassen und zahlt damit nur noch 5 zu 6 aus.

Das hört sich zwar nicht nach einer großen Änderung an, allerdings macht es doch einen dramatischen Unterschied. Denn der Hausvorteil verdreifacht sich. Das heißt auch dass langfristig die Gewinne für das Casino sich an den Blackjacktischen verdreifacht. Also schon eine spürbare Steigerung. Vor allem für Adelson und seine Sands Gruppe.

Blackjack wenig profitabel

Der Grund für diese Änderung ist auch recht logisch und auch gar nicht so unverständlich, denn Blackjack Tische sind nicht gerade die Umsatzbringer in den Casinos und Spielbanken rund um den Globus. Wenn der Spieler die Basisstrategie beherrscht, und das tun mittlerweile die meisten denn es liegen entsprechende Karten aus, die verraten wie man optimal spielt. Wenn das also ein Spieler tut, dann liegt der Hausvorteil teilweise bei unter einem Prozent.

Das heißt von jedem gesetzten Dollar oder Euro bleibt langfristig nur ein Cent bei der Spielbank. Wenn man da den Raumbedarf und die Kosten für Personal usw. abzieht, dann bleibt am Ende nicht mehr viel übrig. Es ist also verständlich, wenn Adelson dies ändern möchte, denn gleichzeitig kann man nicht auf die Blackjack Tische verzichten, ist dies doch eines der beliebtesten Glücksspiele überhaupt.

 

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